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Göttingen Maschmühlenweg in Göttingen wieder für Verkehr freigegeben
Die Region Göttingen Maschmühlenweg in Göttingen wieder für Verkehr freigegeben
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00:20 25.11.2017
Feierliche Eröffnung des umgestalteten Maschmühlenweges in Göttingen: Maren Reimann von den Göttinger Entsorgungsbetriebe, Stadtbaurat Thomas Dienberg, Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, Birte Resow, Leiterin Fachdienst Stadtgrün, und Gudrun Friedrich-Braun, Leiterin Fachbereich Stadtgrün und Umwelt sowie der Bauausschussvorsitzende Hans Otto Arnold (CDU) pflanzen einen von 40 Bäumen am Straßenrand.
Feierliche Eröffnung des umgestalteten Maschmühlenweges in Göttingen: Maren Reimann von den Göttinger Entsorgungsbetriebe, Stadtbaurat Thomas Dienberg, Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, Birte Resow, Leiterin Fachdienst Stadtgrün, und Gudrun Friedrich-Braun, Leiterin Fachbereich Stadtgrün und Umwelt sowie der Bauausschussvorsitzende Hans Otto Arnold (CDU) pflanzen einen von 40 Bäumen am Straßenrand.
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Göttingen

„Endlich“ sei diese für das Göttinger Verkehrsnetz so wichtige Straße fertiggestellt, sagte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) am Mittwoch. Davon profitierten viele Pendler, die Anlieger, aber auch die Bewohner anderer Straßen in der Weststadt, die unter den Bauarbeiten und dem Umleitungsverkehr gelitten hätten. Am Nachmittag hat Köhler die Straße offiziell frei gegeben und gemeinsam mit Verantwortlichen der Stadtverwaltung und des Rates einen Baum im Randbereich gepflanzt. Der Scharlach-Apfel ist einer von 40 Bäumen, die die umgestaltete Straße säumen.

In zwei Abschnitten hat die Stadt die Hauptverkehrsstraße zwischen Autobahnzubringer im Norden und Hildebrandstraße im Westen komplett erneuern lassen: 2003 einen Abschnitt vom Rinschenrott bis zum Hagenweg, in den vergangenen zwei Jahren das längere Teilstück bis zur Bahnunterführung. Zuvor galt vor allem dieser Abschnitt als eine der schlechtesten Straßen in Göttingen mit desolater Fahrbahn. Nach Angaben der Stadtverwaltung rollen pro Tag im Schnitt 20000 Fahrzeuge in der Verlängerung der B3 durch den Maschmühlenweg.

Jetzt ist die Straße sieben Metern breit und großzügiger gestaltet. Es gibt auf beiden Seiten neue Rad- und Gehwege, Mittelinseln zur Überquerung an den barrierefrei angelegten Bushaltestellen und einen Linksabbieger aus Richtung Süden in die Straße Schützenanger. Auch Kanalisation und Beleuchtung sind erneuert. Parkplätze gibt es nur noch auf der Westseite der Straße, allerdings weniger als vor der Umgestaltung.

Bei zwei Veranstaltungen seien die Anlieger und weitere Bürger an den Vorbereitungen beteiligt worden, erinnerte Stadtbaurat Thomas Dienberg die Gäste der Eröffnungsfeier. Etwa vier Millionen Euro habe das Zweijahres-Projekt gekostet: 1,8 Millionen Euro davon der Kanalbau, 2,2 Millionen Euro die neue Straße. Mit 1,25 Millionen Euro hätten das Land Niedersachsen und der Bund das Projekt gefördert.

Die weitere Ecktaten zum ausgebauten Straßenabschnitt: 10000 Quadratmeter erneuerte Fahrbahnfläche, 6000 Quadratmeter Geh- und Radwege, drei barrierefrei umgestaltete Bushaltestellen, 2000 Meter neue Kanalrohre für Regen- und für Schmutzwasser.

Von Ulrich Schubert

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