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Göttingen Dreifacher Rücktritt im Göttinger AfD-Vorstand
Die Region Göttingen Dreifacher Rücktritt im Göttinger AfD-Vorstand
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12:23 28.08.2013
Von Michael Brakemeier
Quelle: Pförtner (Symbolfoto)
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Göttingen

Er teilte per Mail mit, dass „Stillschweigen vereinbart“ wurde. Pressesprecher Steinke und Schatzmeister Rudolph nennen „persönliche Gründe“. Auf Anfragen reagierten beide, denen von Antifaschisten vorgeworfen wird, extrem rechte Ansichten zu vertreten, nicht.

L. Steinke

Michael Recha, Sprecher des Landesverbandes, sagte, es habe Gespräche mit den drei Vorstandsmitgliedern gegeben, man habe aber niemandem zum Rücktritt gedrängt. Als Landesvorstand wolle man deeskalierend wirken.

L. Rudolph

Das hatte der AfD-Landesvorsitzende Ulrich Abramowski bereits in einem Bericht in der jüngsten Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung angekündigt. Ungereimtheiten zu einem vermeintlichen Brandanschlag auf Rudolphs Haus (Tageblatt berichtete) nannte er „großen Wirrwarr“. Mitgliedschaften oder eine Nähe zur NPD, DVU oder zu den Republikanern seien ein Ausschlusskriterium für eine Mitgliedschaft in der AfD, wird Abramowski zitiert.

M. Hans

Tino Vogel, bislang stellvertretender AfD-Kreisvorsitzender, teilte am Mittwoch mit, dass Hans und Rudolph inzwischen die Partei verlassen haben. Bis zu einer Neuwahl des Vorstandes übernimmt Vogel den Vorsitz des Kreisverbandes.

Der Artikel wurde am Mittwoch, 28. August, aktualisiert.

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