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Göttingen Kleine Experimente, große Augen
Die Region Göttingen Kleine Experimente, große Augen
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00:17 15.03.2017
Quelle: yah
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Göttingen

Die Miniphänomenta bietet den Grundschülern der Egelsbergschule für zwei Wochen die Möglichkeit, sich spielerisch mit den Gesetzen der Naturwissenschaft auseinanderzusetzen. „Die Kinder sollen selbstständig an wissenschaftliche Fragestellungen herankommen“, erklärte die Projektbegleiterin der Schule Elke Köpcke.

Jeweils in den großen Pausen und ergänzend zum Sachunterricht werden Pendel geschwungen, Lichtkegel im Wasser gebrochen, akustische und mechanische Phänomene erforscht. Die zahlreichen Stationen, die verteilt auf den Fluren und in den Treppenhäusern der Grundschule stehen, hätten in den ersten Tagen zunächst für einen ungewohnten Lautstärkepegel gesorgt. „Sie waren hochmotiviert und wollten alles ausprobieren“, sagte Köpcke.

Schulleiterin Angelika Sebode sieht in der Miniphänomenta außer dem Ausprobieren und Forschen noch einen weiteren Vorteil: „Es fördert sehr die Kommunikation.“ Am kommenden Mittwoch, 15. März, können die rund 160 Schüler an einem Familiennachmittag ihren Eltern und Verwandten präsentieren, was sie gelernt haben. Damit die Schüler auch weiterhin selbstständig naturwissenschafltich experimentieren können, hofft die Schule, „dass wir Eltern finden, die sich bereit erklären, einige Stationen nachzubauen“, erklärte Köpcke. Zudem suche die Schule nach Sponsoren, die die Materialkosten übernähmen.

Ziel sei es, den Schülern so langfristig einen Fundus an Experimentiermöglichkeiten bieten zu können. Noch bis Ende der Woche haben die Schüler Gelegenheit, sich mit dem Potpourri an Experimenten auseinanderzusetzen, dann zieht die Miniphänomenta weiter zur nächsten Schule.

Text und Fotos:Yannick Höppner