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Göttingen Verdächtiger schweigt, Mordkommission ermittelt weiter
Die Region Göttingen Verdächtiger schweigt, Mordkommission ermittelt weiter
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13:39 10.01.2019
Tatort Untere Karspüle: Dort wurde Anfang Dezember ein junger Mann umgebracht. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Im Fall des an der Unteren Karspüle getöteten 28-jährigen Göttingers macht der mutmaßliche 19-jährige Täter noch immer von seinem Schweigerecht Gebrauch. Das teilt Oberstaatsanwalt Andreas Buick mit. Die Mordkommission der Göttinger Polizei bestehe weiterhin. „In ein bis zwei Wochen wird sie aber vermutlich aufgelöst”, so Buick. Bis dahin haben die Ermittler der Polizei dann voraussichtlich alle verfügbaren Spuren und Hinweise zusammengetragen. Die Akten werden dann von der Polizei an die Göttinger Staatsanwaltschaft übergeben. Der Verteidiger des 19-jährigen Verdächtigen erhalte die Akten ebenfalls. „Dann besteht für eine befristete Zeit noch einmal die Gelegenheit für den Anwalt und den Verdächtigen, sich zu äußern”, so Buick. Nach Ablauf dieser Frist entscheidet die Staatsanwaltschaft dann, ob und wann Anklage erhoben wird. Der Vorwurf lautet Totschlag.

Mit Messer erstochen

Der 19-jährige Göttinger wird verdächtigt, Anfang Dezember einen 28-Jährigen in der Unteren Karspüle mit einem Messer erstochen zu haben. Opfer und Täter kannten sich zuvor nicht. Die Polizei hatte zunächst vier 19-Jährige festgenommen, die gegen Mitternacht vermutlich mit dem späteren Opfer in Streit geraten waren. Drei von ihnen wurden aber kurz darauf wieder auf freien Fuß gesetzt.

Von Britta Bielefeld