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Göttingen Nach Hangrutsch: Steine fallen weiter auf B 80
Die Region Göttingen Nach Hangrutsch: Steine fallen weiter auf B 80
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19:20 10.07.2013
Von Gerald Kräft
Steine hinter Schutzwand: Wann der Hang ober halb der B 80 in Münden gesichert wird, ist offen.
Steine hinter Schutzwand: Wann der Hang ober halb der B 80 in Münden gesichert wird, ist offen. Quelle: Bytom
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Hann. Münden

Die Stadt sieht sich nur für die Verkehrssicherheit zuständig. „Die Hangsicherung ist Landessache“, so Verwaltungssprecherin Julia Bytom. „Gemacht werden muss es, das kann aber nicht unsere Aufgabe sein.“ Die Stadt habe noch keinen Hinweis, wie es weitergehen solle.

Am 30. Mai war ein Teil des Steilhangs oberhalb der B 80 ins Rutschen geraten und auf die Fahrbahn gefallen. Die Bundesstraße wurde voll gesperrt, und Polizisten leiteten zeitweise den Verkehr auf der Umleitung durch die Stadt. Die Stadt beseitigte das Geröll und ließ den Hang freischneiden, damit Geologen die Lage untersuchen konnten.

Fünf Meter hohe Schutzwand

Die städtischen Kommunalen Dienste Münden (KDM) ließen schließlich eine gut fünf Meter hohe Schutzwand aus Stahlträgern und Holzbohlen auf der Fahrbahn errichten. Dadurch sollen vom Steilhang abbröckelnder Steinschlag aufgehalten sowie Bauarbeiten und Verkehr sicher voneinander getrennt werden. Seit dem 26. Juni kann der Verkehr wieder mit Tempo 30 zweispurig an der Baustelle vorbeigefahren werden. Die Parkplätze auf der Straße fallen weg.

Mittlerweile sind die ersten dicken Gesteinsbrocken hinter der Schutzwand auf der B-80-Fahrbahn gelandet. Das Aufstellen der Schutzwand sei in jedem Fall eine richtige Entscheidung gewesen, lautet das Resümee von Bürgermeister Klaus Burhenne (CDU) und KDM-Leiterin Jutta Hodan. Die Schutzwand werde auf jeden Fall auch bei der Durchführung notwendiger Hangarbeiten für „freie Fahrt“ sorgen, so Hodan.

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