Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Nach Zyklon „Idai“: Jens-Olaf Knapp reist für das THW nach Mosambik
Die Region Göttingen Nach Zyklon „Idai“: Jens-Olaf Knapp reist für das THW nach Mosambik
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:45 24.03.2019
Jens-Olaf Knapp ist auf dem Weg nach Mosambik. Quelle: r
Göttingen/Mosambik

Jens-Olaf Knapp aus dem THW-Ortsverband Göttingen ist am Freitag, 22. März, zu einem Einsatz des Technischen Hilfswerks (THW) in die Katastrophenregion von Mosambik gestartet, teilt das THW mit. Knapp ist im THW-Ortsverband Göttingen Helfer in der Fachgruppe Trinkwasserversorgung.

Als Teamleader der Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland („SEEWA“) bereitet Knapp den Hilfseinsatz dieser hoch spezialisierten THW-Einheit in Mozambik vor. Der Einsatz erfolgt im Rahmen der EU-Katastrophenhilfe.

Vorausteam soll Hilfe reibungslos starten lassen

Das von Knapp geleitete Vorausteam wird sicherstellen, das der SEEWA-Einsatz schnell und reibungslos starten kann, sobald die Ausstattung eingetroffen ist. Diese Vorbereitungen erfolgen in enger Abstimmung mit den lokalen Behörden, der Deutschen Botschaft und den vor Ort tätigen Hilfskräften.

Das Team identifiziert geeignete Rohwasserquellen, stimmt logistische Fragen an und muss die Einschränkungen, die durch die zerstörte Infrastruktur Einfluss auf den Einsatz haben, erkennen. Für den Erfolg des Einsatzes sei es wichtig, auch die Verteilung des aufbereiteten Trinkwassers zu planen, so das THW weiter. Die SEEWA-Helfer sind in Deutschland ausgebildet und müssen außerdem Online-Schulungen der Vereinten Nationen durchlaufen.

Zwölf Tonnen Ausstattung für ein Camp

Das THW verfügt für Auslandseinsätze über ein großes Logistikzentrum. Zwölf Tonnen Ausstattung werden von dort am Wochenende nach Mosambik gebracht. Zur Austattung gehören eine Camp-Ausrüstung für die Einsatzkräfte sowie Wasseraufbereitungsanlagen, die insgesamt 10 000 Liter Trinkwasser nach WHO-Standard je Stunde aufbereiten können.

Diese Module waren zuletzt nach der Hochwasserkatastrophe auf dem Balkan und nach dem Erdbeben in Nepal im Einsatz. Ein Vergleich: Der Wasserverbrauch in Deutschland beträgt pro Tag zwischen 90 und 130 Litern pro Person. In einem Katastrophengebiet kann die Tagesmenge auch bei nur 10 Litern pro Person und Tag liegen.

Von Lea Lang / r

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Göttingen Wochenendkolumne - Von Dackeln und Löwen

Gibt es einen inneren Zusammenhang zwischen der Brexit-Hölle Westminster und dem Göttinger Baudezernat? Offenkundig ja. Leider. Christoph Oppermann klärt in seiner Kolumne auf, wer wirklich hinter der Tageblatt-Veranstaltung „Eine Stadt und Ihre Halle“ steckt.

22.03.2019

Im Frühjahr 2018 feierten die Rathausrocker ihr 20-jähriges Bestehen mit ausverkauftem Jubiläumskonzert in der Musa; ein großes Event, das aus Sicht der Fans nach noch mal – und mehr Oldies verlangt.

22.03.2019

Einige Göttinger Kunst- und Kulturverantwortliche begrüßen die Denkpause zur Zukunft der Stadthalle. Allerdings gibt es große Bedenken zu einer möglicherweise siebenjährigen Pause ohne einen Veranstaltungsort in der Größe der Stadthalle.

25.03.2019