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Göttingen Mehr Geld zum Jahresende
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00:19 26.11.2017
Das Kreishaus Göttingen.
Das Kreishaus Göttingen. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Bislang hat der Landkreis bereits sechs Anträge aus Bovenden, Duderstadt und Rosdorf mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 413000 Euro berücksichtigt, erklärte die Verwaltung im Jugendhilfeausschuss. Im Haushalt 2017 sind allerdings 493000 Euro und damit 80000 Euro mehr eingestellt. Weil sich öffentlich-rechtliche Vereinbarungen im kommenden Jahr ändern, sind ab dann solche Zuschüsse nicht mehr statthaft. Mit anderen Worten: Weitere, der Verwaltung zum Teil auch schon vorliegende Anträge müssen bis zum Jahresende vorliegen. Außerdem muss sichergestellt werden, dass diese Vorhaben auch noch im laufenden Jahr begonnen werden. Dann – und nur dann – können die entsprechenden überplanmäßigen Mittel ins kommende Jahr übertragen werden.

Die weiteren der Verwaltung bereits vorliegenden Anträge aus Duderstadt, Seulingen und der Gemeinde Staufenberg umfassen Projekte mit einem Fördervolumen in Höhe von gut 311000 Euro. Die größten Projekte: In Duderstadt soll die Evangelische Tagesstätte für 100000 Euro umgebaut werden. Und im Flecken Bovenden soll für 190000 Euro eine neue Kita entstehen.

Außerdem plant die Gemeinde Seeburg einen Erweiterungsbau der Kindertagesstätte Seeburg und wird voraussichtlich einen Zuschuss in Höhe von 95000 Euro beantragen, erklärte die Verwaltung im Ausschuss. Dazu ist in Duderstadt ein ebenfalls gerade noch zuschussfähiges Projekt der Jugendarbeit mit Kosten in Höhe von 10000 Euro geplant. In der Summe benötigt der Landkreis damit eine überplanmäßige Auszahlung im Bereich der Investitionen in Höhe von gut 416000 Euro.

Zu der Zustimmung für den Geldsegen zugunsten von Kindern und Jugendlichen musste sich die Politik nicht lange bitten lassen. Einstimmig sprach sich der Ausschuss für die überplanmäßige Auszahlung aus. Das sei zwar viel Geld, aber auch gut angelegtes Geld, meinte die Ausschussvorsitzende Sigrid Jacobi.

Von Matthias Heinzel

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