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Göttingen Staus und Stress auf der B27 bei Göttingen – Asphalt gegen Lärm
Die Region Göttingen Staus und Stress auf der B27 bei Göttingen – Asphalt gegen Lärm
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14:45 20.06.2019
Vor allem während der Rush Hour müssen Autofahrer auf dem Göttinger Autobahnzubringer zurzeit Geduld haben – es wird gebaut.
Vor allem während der Rush Hour müssen Autofahrer auf dem Göttinger Autobahnzubringer zurzeit Geduld haben – es wird gebaut. Quelle: Christina Hinzmann / GT
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Göttingen

Ausfallende Stadtbusse, lange Staus, zeitweise fast Stillstand und entnervt hupende Brummifahrer: Seit drei Wochen werden Pendler und andere Autofahrer auf dem Göttinger Autobahnzubringer auf eine harte nervliche Probe gestellt – zumindest zur Rush Hour am Morgen und Nachmittag. Der Grund: Straßenbauarbeiten. Der positive Nebeneffekt: Sind die Arbeiten abgeschlossen, soll es für die Bewohner des Hagenberges und Holtenser Berges leiser werden.

Ende Juli sollen die Arbeiten an der B27 wie geplant abgeschlossen sein, versicherte am Donnerstag Uwe Köcke, zuständiger Projektleiter bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau in Gandersheim. Zurzeit werde an den beiden Spuren auf der Nordseite gearbeitet. Voraussichtlich am 3. Juli würden diese freigegeben. Dann seien die Südfahrbahnen an der Reihe. Der Verkehr werden dann über die fertigen Spuren geführt, so Köcke.

Auch Abfahrt gesperrt

Zurzeit sei auch die nördlich gelegene Auf- und Abfahrt zur B3 gesperrt, ab Juli dann die andere Rampe am Rinschenrott. Diese werden dann voraussichtlich bis in den August hinein blockiert sein, sagt Köcke. Dort würden die Göttinger Entsorgungsbetriebe einen kreuzenden Abwasserkanal erneuern.

Und was wird auf dem Zubringer gemacht? Zwischen Weende und Holtensen werden die oberen Schichten der Fahrbahnen erneuert, erklärt Köcke. „Das ist überfällig, die sind schon über 20 Jahre alt. Und wir wollten nicht warten, bis sie ganz hin sind.“

Dazu würden zwei Schichten abgefräst und eine neue Asphaltbinder- sowie Asphaltdeckschicht aufgebracht. Im Trog zwischen Holtenser Berg und Hagenberg werde zudem ein Asphalt eingearbeitet, auf dem Fahrzeuge weniger Lärm erzeugen als bisher. Das sei Teil eines Gesamtkonzeptes zur Lärmreduzierung für die Wohnquartiere. An der Anschlussstelle zum Rinschenrott werde außerdem eine ins Leere laufende Abbiegespur zurückgebaut.  

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