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Göttingen Neue Spielfläche in Göttinger Krippe
Die Region Göttingen Neue Spielfläche in Göttinger Krippe
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17:00 09.08.2019
Großer Bahnhof bei der Einweihung (von li.): Angelika Kruse (Landkreis), Frank Sikora (Sparkasse), Stefanie Gerlach (Awo), Rainer Hald (Sparkasse), Marcel Riethig (Landkreis) und Michael Bonder (Awo). Jetzt können die Kinder kommen. Quelle: Hausmann
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Göttingen

Vier Jahre hat es gedauert. Doch von nun an ergänzt eine neue Hochebene zum Spielen die Räumlichkeiten der Göttinger Kinderkrippe „Wimmelburg“. Die Spielfläche der Krippe der Arbeiterwohlfahrt (Awo) ist am Freitag, 9. August, eingeweiht worden. „Raum und Platz gibt es auch in der kleinsten Hütte“, sagt die Personal- und Verwaltungsleiterin beim Göttinger Kreisverband der Awo, Cornelia Borchert. Sie spricht mit dieser Aussage im Namen aller Anwesenden.

„Niemals hätte ich gedacht, dass eine solche Hochebene hier hereinpasst und den Raum dadurch auch noch größer erscheinen lässt“, staunt der Sozialdezernent des Landkreises Göttingen, Marcel Riethig (SPD). Die Konstruktion dämpfe außerdem die Geräuschkulisse. Der Raum sei vorher sehr hellhörig gewesen, heißt es. 5000 Euro hat der Sponsor, die Sparkasse Göttingen, zu dem Projekt beigesteuert, 1000 Euro hat die Kinderkrippe selbst aufgebracht.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

„Was macht Städte interessant“, fragt sich Sparkassendirektor Rainer Hald. Neben Kunst und Kultur hätten viele Eltern angegeben, dass für sie eine gute Kinderbetreuung besonders wichtig sei. Die Umsetzung dieser Punkte sei die Aufgabe der Politik, von der die Stadt Göttingen auch profitiere. „Die Kinderkrippe ist ein wichtiger Beitrag für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erläutert auch der Geschäftsführer der Awo Göttingen, Michael Bonder.

Nach einem Jahr wieder im Beruf

Angelika Kruse, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Göttingen, gab vor vier Jahren den Anstoß, die Räumlichkeiten der Krippe zu optimieren. Es sei wichtig, dass Eltern, die bereits nach einem Jahr wieder beruflich tätig werden wollen, ihr Kind in sicheren Händen wissen. „Im Laufe der vergangenen 30 Jahre hat sich die Nutzung der Elternzeit extrem verkürzt. Waren es früher bis zu drei Jahre, arbeiten Eltern heutzutage bereits nach einem Jahr wieder.“ Aus diesem Grund würden Kinderkrippen auch in Zukunft sehr gefragt sein. „Wir müssen aktiver werden und die Gleichstellung nicht immer nur predigen“, sagt Kruse.

Ein Rückzugsort für die Kinder

Die neue Hochebene sei für die 15 Kinder und vier Erzieherinnen ein Gewinn. „Wenn Kinder spielen, dann lernen sie“, weiß Riethig. Durch die Hochebene hätten die Kinder von nun an auch die Möglichkeit, sich eine Zeit lang zurückzuziehen. „Das war vorher nicht möglich, weil der Raum von allen Seiten her einsehbar war“, erklärt Stefanie Gerlach, Leiterin der „Wimmelburg“. Kinder lernen in sozialer Interaktion mit ihren Mitmenschen. Die Hochebene gibt Kindern die Möglichkeit, ihre Fantasie zu verwirklichen und in gemeinsamen Austausch zu treten, ergänzt sie.

http://www.awo-goettingen.de/awo-goettingen/ http://www.awo-goettingen.de/awo-goettingen/node/562

Von Lisa Hausmann

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