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Göttingen Neue Studentenwohnungen an der Göttinger Güterbahnhofstraße
Die Region Göttingen Neue Studentenwohnungen an der Göttinger Güterbahnhofstraße
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17:53 27.07.2015
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Göttingen

Die Lage sei für Studenten optimal, sagen die beiden Investoren Jörg Bürmann und Helge Roestel: „In einer Minute ist man an der Uni, in fünf in der Stadt, und der Bahnhof sowie das neue Kulturzentrum sind auch in unmittelbarer Nähe.“ Zwischen zwei und drei Millionen Euro betrage die Investitionssumme für das viergeschossige Gebäude, das über rund 1100 Quadratmeter vermietbare Fläche – wobei die kleinsten Wohnungen knapp 33, die größten knapp 74 Quadratmeter groß sind – und elf Parkplätze verfügt.

 

Das Gebäude besteht aus Eigentumswohnungen, in denen ausschließlich Studenten wohnen dürfen. Sie hätten schon viele Anfragen und Vormerkungen, so die Investoren, würden die Wohnungen aber erst zum Verkauf stellen, wenn der Bau abgeschlossen ist: „Wir wollen, dass die Interessenten sehen, was sie kaufen.“

 

Weil für die Gegend kein Bebauungsplan existiert, sei es notwendig gewesen, mit dem Planungsamt der Stadt eng zusammenzuarbeiten, sagt der für den Bau zuständige Ingenieur Hartwig Nienstedt. Diese Zusammenarbeit sei „sehr kooperativ“ verlaufen. Wie für diesen Teil der Stadt prinzipiell vorgeschrieben, habe der Kampfmittelräumdienst den Abbruch der alten Lagerhalle, die auf dem Baugrundstück stand, sowie die anschließenden Erdarbeiten begleitet, jedoch keinerlei gefährlichen Funde gemacht.

 

Warum eigentlich eine Suche nach Bomben unter einer Lagerhalle, die schon vor dem Krieg errichtet wurde – wenn dort eine Bombe gefallen wäre, hätte die Halle doch zerstört sein müssen? Antwort: Bomben können sich in den Boden bohren und anschließend einige Meter durch die Erde pflügen – es hätte also durchaus ein Blindgänger unter der Halle liegen können.