Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Neues Baugebiet in Göttingen
Die Region Göttingen Neues Baugebiet in Göttingen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:16 14.09.2014
Neues „Baugruppenmodell“: Die Stadt plant, am alten Stadtfriedhof Neubaugebiete auszuweisen. Quelle: Meder
Anzeige
Göttingen

„Wir können uns im Planbereich A (siehe Grafik) eine Art Baugruppenmodell gut vorstellen“, sagt Stadtbaurat Thomas Dienberg.

Nach welchem Modell genau die neuen Grundstückseigentümer ihre Häuser auf dem bislang städtischen Gelände  dann selbst realisieren könnten, stehe aber noch nicht fest.

Anzeige

Fest steht aber, dass im Planbereich A an der Kommendebreite  Ein- bis Zweifamilienhäuser in Form von maximal zweigeschossigen Einzel- und Doppelhäusern vorgesehen sind. „Je nach Typologie und Wohnungsgrößen sind hier bis  zu 20 Wohneinheiten möglich“, so Dienberg weiter.

Bislang wurden innerstädtische Bauflächen meist an Firmen vergeben, die dort Flächen erschließen, Häuser bauen und diese dann verkaufen. Nun sollen erstmals nur die Grundstücke verkauft werden, wie es in Baugebieten in den dörflichen Ortsteilen verbrietet ist.

Dort allerdings stehen meist große Grundstücke zur Verfügung, die genügend Platz und Abstand zum Nachbarn bieten. An der Kommendebreite lassen die Grundstücke nur Platz für kleinere Reihenhäuser.

25 Wohnungen geplant

In Baugruppen schließen sich private Interessenten zusammen, um gemeinsam ein Bauprojekt zu realisieren. Die Gruppe muss sich intern einigen und die Finanzierung erfolgt ebenfalls oft über die Gruppe. Es gibt verschiedene Organisationsformen.

In der Bauausschusssitzung am 9. Oktober stellt die SPD einen Antrag zum Thema Baugruppen. Die CDU-FDP-Gruppe hatte das Thema bereits in der Juli Sitzung des Rates auf die Tagesordnung gebracht. Nun soll im Ausschuss diskutiert werden, ob die Stadt einen festen Ansprechpartner für Baugruppen-Interessenten bereit stellen kann.

An der Jheringstraße sollen außerdem neue Mehrfamilienhäuser realisiert werden. Für diese Gebäude ist die Städtischen Wohnungsbau als Bauherr im Gespräch. „Wir prüfen das derzeit“, sagt Geschäftsführer Rolf-Georg Köhler.  Die dreistöckigen Häuser im Planbereich B (siehe Grafik) sollen optisch „eine Fortsetzung der nördlich bestehenden Zeilenstruktur“ darstellen. 

Etwa 25 Wohnungen mit einer Durchschnittsgröße von rund 80 Quadratmetern sind geplant.