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Göttingen Elf Hektar für neues Baugebiet auf Holtenser Berg
Die Region Göttingen Elf Hektar für neues Baugebiet auf Holtenser Berg
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08:00 13.09.2018
Auf dem Holtenser Berg soll ein neues Baugebiet entstehen. Quelle: Google Earth
Holtensen

Die Mitglieder des Gremiums und Zuhörer erfuhren, dass mehr als elf Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche für das Vorhaben bereit stehen, davon seien sechs bis sieben Hektar Nettobauland. Der Stiftung Allgemeiner Hannoverscher Klosterfonds und der Niedersächsischen Landgesellschaft gehören große Teile des Geländes. Mit der Entwicklung des städtebaulichen Konzeptes ist das Kasseler Büro Bankert, Linker und Hupfeld beauftragt, das bereits seit 15 Jahren für die Stadt Göttingen tätig ist.

Anschluss an das bestehende Wohngebiet

„Es ist eine besondere Herausforderung, dass wir an das bestehende Wohngebiet anschließen“, sagte Dietrich Simon von der in Harste ansässigen Geschäftsstelle Göttingen der NLG. Als Stichworte nannte er die Verkehrsanbindung, die Oberflächenableitung und die Frage, wie sich die Qualität des alten Standortes steigern lässt. Der Prozess der Wohnbaulandentwicklung werde „sich vor allem von der Planung her rund zwei bis drei Jahre hinziehen“, erläuterte der Diplom-Ingenieur. „Gründlichkeit ist uns wichtiger als Schnelligkeit“, beschrieb er die Maxime der Beteiligten.

„Unser Ziel ist, dass wir 2021 und 2022 die Flächen mit Geschosswohnungsbau anbieten können.“ 30 Prozent der Wohnungen solle sozial gefördert werden. „Hauptaugenmerk ist, hier bezahlbaren Wohnraum zu entwickeln“, erklärte Simon. Im Gespräch sei derzeit, einen weiteren Flächenanteil für Einfamilienhäuser in „verdichteter Bauweise“ freizugeben. „Wir wollen, dass ein Quartier entsteht und eine Aufwertung des Quartiers im Ganzen erzielen“, betonte er.

Soziales Leben soll auch stattfinden

„Es soll auch soziales Leben dort stattfinden“, erklärte Uschi Bankert vom Büro Bankert, Linker & Hupfeld. „Eine Kita ist sicherlich dort anzudenken“, nannte sie während der Präsentation ein Beispiel. Der Bereich solle eine eigene Identität erhalten. „Auch den Verkehr werden wir uns sehr gut angucken, dass er auch schnell aus den Gebieten rausfließen kann“, betonte Bankert. „Wir möchten, dass ein Quartier entsteht und nicht nur einfach Wohnhäuser hingestellt sind und dass es bezahlbar ist“, betonte Mareike Schäfer, Dezernentin Liegenschaften bei der Klosterkammer Hannover. Wie viel Wohneinheiten entstehen, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffern. Viel Wert werde in dem gesamten Verfahren auf eine intensive Bürgerbeteiligung gelegt.

Von Axel Artmann

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