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Göttingen Feuerwehr Esebeck: Ein Fest für den Anbau
Die Region Göttingen Feuerwehr Esebeck: Ein Fest für den Anbau
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12:11 11.08.2019
Vorstellung des neuen Feuerwehrhauses in Esebeck nach Umbau: Planerin Heidemarie Kurth-Bracht, Michael Voß, Stadtbrandmeister Holger Lehrum, Thomas Lipki, Stellvertreter Dirk Schlieper, Christian Schmetz, Martin Schäfer (Leiter Berufsfeuerwehr). Quelle: Peter Heller
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Esebeck

Volles neues Haus: Die offizielle Eröffnung des erweiterten Feuerwehrhauses in Esebeck haben am Sonnabend knapp 100 Besucher während eines Tags der offenen Tür gefeiert.

Corinna Bruns mit Butterkremtorte und Modell des Feuerwehrhauses, Thomas Lipki bewundert das Geschenk Quelle: Peter Heller

Eine bunte Torte mit dem neuen Gebäude aus Zucker darauf hatte Corinna Bruns gebacken und an Esebecks Ortsbrandmeister Thomas Lipki überreicht – Göttingens Feuerwehrdezernent Christian Schmetz brachte ein Bild als Präsent mit. „Das ist ein exklusives Werk, es gibt das Bild bislang erst einmal und das hängt in meinem Büro, dieses ist das zweite Werk”, erklärte er. Das Motiv zeigt natürlich die Feuerwehr Göttingen.

„Die Planungszeit für das Gebäude dauerte fast 20 Jahre, die Bauzeit etwa ein Jahr”, sagte Lipki zu Beginn. Er begrüßte die Gäste, die sich vor dem neuen Gebäude in der Ortsmitte eingefunden hatten, um dort gemeinsam zu feiern und den Neubau zu besichtigen. Viele Bürger aus dem Ort, Vertreter der Nachbar-Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr waren gekommen. „Das lange Warten hat sich gelohnt”, so Lipki weiter. Aus der zur Verfügung stehenden Fläche habe man das Maximale herausgeholt. „Viele unserer Wünsche wurden berücksichtigt, viele davon auch umgesetzt”, so Esebecks Feuerwehr-Chef. Er dankte den Unterstützern vom Ortsrat, der Architektin und anderen Beteiligten.

Feuerwehr besteht seit 1934

Auch Ortsbürgermeister Michael Voß (SPD) freute sich über „die tolle große Feier”. Seit 1934 bestehe die Ortsfeuerwehr, im Laufe der Jahre seinen immer mehr Aufgaben und Herausforderungen für die freiwilligen Helfer im Ort hinzugekommen. Über den Brandschutz hinaus zählten heute beispielsweise auch Verkehrsunfälle und Hochwassserlagen zu den Aufgaben. Für ihren Einsatz ließ Voß seine Feuerwehr „hoch leben”.

Auch Dezernent Schmetz (CDU) freute sich darüber, dass die Erweiterung des Hauses nun fertiggestellt sei. „Es gab zwar die eine oder andere Rumpelei, aber für die meisten Probleme haben wir eine Lösung gefunden”, sagte Schmetz. Es sei „toll“, wie das in Esebeck funktioniert. Und auch für die Fliesenfrage wolle man noch eine Lösung zu finden. Der neue Bodenbelag sei schwer zu reinigen, dass der Ortsbrandmeister dort wischt, sei nicht vorgesehen gewesen.

250.000 für neues Gebäude

Rund eine viertel Millionen Euro habe die Stadt Göttingen in das Projekt investiert. „Das ist gut investiertes Geld”, so der Dezernent. Er nannte Esebeck den „einer der äußersten Zipfel der Stadt“. Bis die Berufsfeuerwehr aus der Breslauer Straße dort sei, vergehen im Ernstfall wichtige Zeit. Die Freiwillige Feuerwehr sei schneller vor Ort.

Für die Stiftung Dempewolf übergaben Mitglieder dann noch eine Spende von 400 Euro, je 200 für die Kinderfeuerwehr und für die Jugendfeuerwehr an Ortsbrandmeister Lipki. Horst Dempewolf erinnerte daran, dass man das alte Feuerwehrhaus vor 36 Jahren mit viel Eigenleistung gebaut habe. „Nun haben wir den Anbau“, sagte er.

Die Feuerwehrtorte – Schoko-Buttercreme – wurde anschließend an die Gäste ausgegeben. Eine Spende nahmen die Brandschützer dafür gerne entgegen. Gefeiert wurde im Anschluss mit Kuchen, Bier und Bratwurst. Und, wie Pastor Volker Mehrtens sagte: „Mit Gottes Segen“ für die Feuerwehr.

Erweiterung Feuerwehrgebäude

Der neue Anbau an das Gebäude an der Esebecke 16 hat etwa 97 Quadratmeter neue Fläche erhalten. Anlass war ein Besuch von Vertretern der Feuerwehr-Unfallkasse, bei dem festgestellt wurde, dass die Spinde nicht in der Fahrzeughalle stehen sollen. Mit dem Anbau, in dem Schulungsraum und Küche zu finden sind, wurden auch das bestehende Erdgeschoss umstrukturiert und die Sanitäranlagen saniert. Das Anbau wurde in Massivbauweise erstellt, er hat ein Flachdach, moderne Kunststofffenster, Sonnenschutz und LED-Beleuchtung. Bauleitung, Ausschreibung und Planung hat die Stadt Göttingen übernommen. Gebaut wurde von Juni 2018 bis Juni 2019.

Von Britta Bielefeld

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