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Göttingen Neues Göttingen-Poster vom Ex-Gänseliesel geht bis in die USA
Die Region Göttingen Neues Göttingen-Poster vom Ex-Gänseliesel geht bis in die USA
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09:47 06.09.2019
Aus Heimweh und der Liebe zur Heimat entstanden: Das Göttingen-Poster von Johanna Barton gibt es in zwei Ausführungen. Quelle: R
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Göttingen

„Die Reaktionen sind einfach toll“, schwärmt Göttingens Ex-Gänseliesel Johanna Barton. Vor eineinhalb Wochen hatte das Tageblatt über ihr selbst gemaltes Göttingen-Poster berichtet. Die Reaktionen in den sozialen Online-Netzen überraschten nicht nur die 24-Jährige.

Barton kommt im Rahmen ihres Studiums viel rum. Zurzeit ist sie in Estland, bis vor Kurzem war sie in Belgien. Dort hat sie ein Poster gemalt, dass die Straßen in der Göttinger Innenstadt auf ungewöhnliche Weise skizziert – zunächst für sich alleine und ihre Studentenbude. „Ich musste ein wenig aus dem Lernstress raus und wollte eine schöne Erinnerung an meine schöne Heimatstadt haben“, hatte sie dann erklärt. Ihre Eltern waren davon so begeistert, dass ihr Vater vorschlug, das Poster in zwei Varianten zu vervielfältigen und zu verkaufen.

„So etwas hat gefehlt“

Gesagt getan, und die Reaktionen auf Facebook, Twitter und anderen Portalen folgten prompt: Mal was anderes“, „eine schöne Idee“, „Göttingen mal ganz modern“, „So etwas hat gefehlt“. „Viele Freunde haben mich über den Tageblatt-Link oder direkt angeschrieben, aber auch Göttinger und Ex-Göttinger“, begeistert sich Barton. Viele davon hätten einst in Göttingen studiert und verbänden die Stadt mit guten Erinnerungen.

Aus Heimweh und der Liebe zur Heimat entstanden: Johanna Barton und "ihr" Göttingen-Poster in der Ausführung Schwarz auf Weiß. Quelle: r

Und nicht wenige wollen diese Erinnerungen jetzt auch Poster-Form festhalten. Aus den USA und mehreren Deutsch Städten hätten Interessierte nachgefragt und ein Poster bestellt, so Barton. Mehr als 40 Fotos habe sie bereits über das Kaffeehus an der Weender Straße in Göttingen verkauft.

Das weiße Bild gefällt am besten

Am häufigsten bestellt werde das „weiße“ Poster mit schwarzer Schrift auf weißem Grund. Es ist das Originalbild. Die negativ-variante mit weißer Schrift auf schwarzem Grund komme wohl nicht so gut an, räumt Barton ein, die ihr Masterstudium mit Schwerpunkt Europapolitik und digitale Verwaltung zurzeit in Tallin fortsetzt.

Das binde so viel Kraft und Zeit, dass sie weitere Pläne mit ihrem Göttingen-Motiv erst einmal auf den Jahreswechsel verschoben hat. „Dann schau ich weiter“, sagt Barton, „vielleicht gibt es dann auch Postkarten mit dem Motiv oder Taschen“. Das Poster kostet 18 Euro – ohne Rahmen.

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