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Göttingen Nörten-Hardenberg will Fachwerkzentrum werden
Die Region Göttingen Nörten-Hardenberg will Fachwerkzentrum werden
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17:54 21.01.2011
Fachwerkhäuser in Nörten-Hardenberg: Rund 200 Exemplare stehen innerhalb der Stadtgrenzen.
Fachwerkhäuser in Nörten-Hardenberg: Rund 200 Exemplare stehen innerhalb der Stadtgrenzen. Quelle: Heller
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Nach dem ersten Fachwerktag in Südniedersachsen im vergangenen Juni in Nörten mit der Ausweisung des Nörtener Fachwerklehrpfads folgen im Februar zwei weitere Veranstaltungen zum Thema. Auch ein zweiter Fachwerktag soll in diesem Jahr ausgerichtet werden.

„Fachwerk macht Schule“ heißt es am Donnerstag, 3. Februar, im Ratskeller. Mit der Fortbildungsveranstaltung mit Fachwerkpapst Professor Manfred Gerner aus Fulda richtet sich der Flecken gemeinsam mit dem Regionalmanagement Harzweserland unter anderem an Ortsheimatpfleger, die Schulen, Handwerkerinnungen sowie Fachhochschulen und Universitäten. In einem Workshop am Freitag, 18. Februar, im Sitzungssaal des Nörtener Rathauses soll die Nörten-Hardenberger Erklärung konkreter gefasst werden. Am Fachwerktag 2010 wurde sie verabschiedet. Ziele sind unter anderem die verstärkte Identifikation mit dem Fachwerk-Bestand, der Aufbau eines interkommunalen Fachwerk-Projekts sowie die Entwicklung von Image-Kampagnen und Marketingstrategien. Nun soll es in die Umsetzung gehen.

„Wir sind an einem Scheidepunkt“, schilderte Ortsplaner Hajo Brudniok die derzeitige Ausgangslage. In Südniedersachsen lebe mittlerweile in einem Drittel aller Haushalte nur eine Person. Immer mehr Häuser stünden leer. Auch im Umgang mit Fachwerkhäusern müsse man dieser Entwicklung Rechnung tragen. In Nörten wollen Gemeinde und Geschichtsverein dazu eng mit dem Ortsheimatpfleger Adolf Kellner zusammenarbeiten und sein Wissen über die rund 200 Fachwerkhäuser in den Stadtgrenzen Nörtens nutzen. Das „Pfund Fachwerk“, so Bilian Proffen vom Heimat- und Geschichtsverein, soll (nicht nur) für die Nörtener erhalten bleiben. Rund 500 Einladungen hat der Flecken Nörten-Hardenberg in Sachen Fachwerk verschickt.

Auskünfte erhalten Interessierte beim Bürgermeister Frank Priebe unter Telefon 0 55 03 / 80 81 01.

Von Ute Lawrenz