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Göttingen Noro-Fälle auch in Weender Klinik
Die Region Göttingen Noro-Fälle auch in Weender Klinik
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19:21 29.11.2011
Von Britta Bielefeld
Schutz vor Noro: Hände regelmäßig desinfizieren. Quelle: EF
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Göttingen

Im Universitätsklinikum waren am Montag rund 40 Patienten und 25 Mitarbeiter mit dem Virus infiziert. Dort beginnt sich nach Angaben von Kliniksprecher Stefan Weller die Lage bereits zu beruhigen. Weller: „Die Patientenversorgung des Uniklinikums ist durch das Noro-Virus nicht beeinträchtigt.“ Auf sechs Stationen wurden am Dienstag noch etwa 40 Patienten mit Noro-Virus isoliert, die ersten Patienten konnten bereits nach Hause entlassen werden. „Der gesamte Klinikbetrieb läuft normal weiter, Ambulanzen, OP-Säle und alle anderen Stationen sind nicht vom Noro-Virus betroffen.“

Das saisonal auftretende Virus löst Brechdurchfall aus. Es wird vor allem durch Schmierinfektionen, also über die Hände übertragen. Für ältere Menschen kann das Virus gefährlich werden. In Göttinger Seniorenwohnanlagen rüstet man sich deshalb. „Meist beginnt es in Krankenhäusern und kommt dann nicht selten auch bei uns an“, sagt Till Duchatsch, Berater im GDA-Wohnstift.  Bislang gebe es aber noch keine Fälle. Gleiches im Seniorenzentrum Göttingen. Hygieneberaterin Birgit Wieland hat dort ebenfalls Vorkehrungen wie verschärfte Desinfektion  der getroffen. „Das Personal weiß Bescheid“, sagt sie.

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Im Weender Krankenhaus sorgt Hygienefachkraft Monika Lindner dafür, dass alle Patienten Händedesinfektionsmittel direkt ans Bett bekommen, „um sich bis zu 20 Mal  pro Tag die Hände zu desinfizieren.“