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Göttingen Claudia Baumgartner soll Baudezernentin in Göttingen werden
Die Region Göttingen Claudia Baumgartner soll Baudezernentin in Göttingen werden
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18:35 02.12.2019
Claudia Baumgartner: Sie soll die Nachfolge von Baudezernent Thomas Dienberg antreten. Quelle: R
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Göttingen

Die 49-jährige Claudia Baumgartner, derzeit Dezernentin für Bau und Umwelt in Gera, soll neue Baudezernentin in Göttingen werden. Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) werde sie dem Rat der Stadt in seiner nächsten Sitzung am Freitag, 13. Dezember, vorschlagen, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung vom Montagnachmittag.

„Mit Claudia Baumgartner gewinnt Göttingen eine erfahrene und engagierte Dezernentin. Ich bin überzeugt, dass sie die Entwicklung der Stadt in den Bereichen Planen, Bauen und Umwelt maßgeblich voranbringen wird“, sagte Köhler in einer ersten Stellungnahme. „Baumgartner verfügt über die notwendige Eignung, Befähigung und Sachkunde für das ausgeschriebene Amt“, heißt es in einer Verwaltunsgvorlage für den Rat.

Nachfolgerin für Baudezernent Dienberg

Baumgartner soll ihren Dienst am 1. März 2020 antreten und das Göttinger Dezernat Planen, Bauen und Umwelt leiten. Sie folgt auf Thomas Dienberg, der seit 2004 Stadtbaurat der Stadt Göttingen ist.

Baumgartner wurde in München geboren und hat an der Technischen Universität München-Weihenstephan einen Abschluss als Diplom-Ingenieurin der Landespflege erlangt. Aktuell arbeitet sie als Dezernentin für Bau und Umwelt in Gera, wo sie für die Fachdienste Stadtentwicklung, Bauordnung und Denkmalpflege, die städtischen Bauprojekte sowie die Bereiche Verkehr, Umwelt, Stadtgrün und Friedhofsverwaltung verantwortlich ist. 2015 hatte sie dort die Dezernentenstelle angetreten.

Mit Claudia Baumgartner, Petra Broistedt und Maria Schmidt wären in Göttingen dann drei von vier Dezernatsleitungen der Stadtverwaltung von Frauen besetzt.

Auswahlverfahren mit 25 Bewerbern

Von vier Bewerberinnen und 21 Bewerbern seien bei der Suche nach einem Dienberg-Nachfolger drei Kandidaten in die engere Auswahl gelangt, heißt es vonseiten der Verwaltung. Alle drei hätten sich jüngst in den Fraktionen des Rates vorgestellt.

Das Vorschlagsrecht für die Position des Baudezernenten liegt ausschließlich beim Oberbürgermeister. Ihm sei es jedoch wichtig, die Auswahl im Einvernehmen mit den Fraktionen zu treffen. Die Entscheidung für Baumgartner soll am Freitag, 13. Dezember, im Rat fallen.

Die Wahlzeit der Beamten auf Zeit sei gesetzlich auf acht Jahre festgelegt. Eine Probezeit sei nicht vorgesehen, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Und weiter: „Die Wiederbesetzung der Funktion einer Stadträtin für das Dezernat Planen, Bauen und Umwelt bewirkt finanzwirksame Personalaufwendungen in Höhe von durchschnittlich 115.000 Euro pro Jahr.“

Stadtbaurat Thomas Dienberg. Quelle: Christina Hinzmann / GT

Im Mai hatte Köhler angekündigt, dass der Vertrag mit Dienberg nicht mehr verlängert werden soll. Dienbergs Amtszeit endet am 29. Februar.

2001 hatte Dienberg die Leitung des Stadtplanungsamtes in der Göttinger Stadtverwaltung übernommen, 2004 hatte ihn der Rat zum Stadtbaurat gewählt. Als Dezernent verantwortet er unter anderem die Bereiche Bauordnung, Planung, Tiefbau, Umwelt und Immobilien sowie den Eigenbetrieb Stadthalle.

Der Rat der Stadt Göttingen tagt am Freitag, 13. Dezember, ab 16 Uhr im Ratssaal des neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1-4.

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Von Michael Brakemeier

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