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Göttingen „Oktober zu kalt und sehr trocken“
Die Region Göttingen „Oktober zu kalt und sehr trocken“
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19:10 03.11.2010
Einer von sechs Nebeltagen im Oktober: Herbstliche Idylle überm Luttertal – mit Sichtweiten unter 1000 Meter.
Einer von sechs Nebeltagen im Oktober: Herbstliche Idylle überm Luttertal – mit Sichtweiten unter 1000 Meter. Quelle: Hinzmann
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Die mittlere Temperatur im Oktober lag mit 8,5 Grad einen Prozentpunkt unter dem langjährigen Mittel. Die tiefsten Temperaturen wurden am 11. und 14. Oktober gemessen. Dort fiel das Quecksilber auf -0,7 Grad. Tiefstwerte unter dem Gefrierpunkt wurden an vier Tagen verzeichnet. Über dem Erdboden sank die Temperatur gar an zwölf Tagen unter null Grad. Normal für Oktober wären fünf Tage.

Mit einer Niederschlagsmenge von 19,7 Liter pro Quadratmeter war der Oktober auch besonders trocken. Frischtatzky: „Mit einer Monatssumme von 19,7 Litern pro Quadratmeter wurden nur 50 Prozent des langjährigen Solls von 39,7 Litern pro Quadratmeter erreicht.“ Dabei sei an zwei Tagen (15. und 16. Oktober) allein 63 Prozent des gesamten Monatsniederschlags gefallen. „Der größte Tagesniederschlag wurde mit 6,3 Litern am 15. gemessen“, so Frischtatzky.

Trotz Kälte zeigte sich die Sonne im Oktober häufig: „Die Sonnenscheindauer erreichte im Oktober 2010 in Göttingen mit 116,5 Stunden 115 Prozent des langjährigen Solls von 101,7 Stunden.“ Und das bei milden Temperaturen bis 15 Grad. Der sonnigste Oktobertag war der 9. mit 10 Stunden und 8 Minuten.

Von Lukas Breitenbach