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Göttingen Opel-Calibra-Freunde treffen sich auf Stolle bei Dahlenrode
Die Region Göttingen Opel-Calibra-Freunde treffen sich auf Stolle bei Dahlenrode
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00:17 14.08.2013
Von Britta Eichner-Ramm
Gemütliches Treffen: Doris und Karsten Merschel aus dem Kreis Pinneberg haben es sich neben ihrem roten Calibra bequem gemacht. Quelle: Heller
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Dahlenrode

Nicht der Kommerz stehe im Vordergrund der Veranstaltung, sondern die Teilnehmer würden in lockerer Atmosphäre Benzingespräche führen, sagt Klein. „Wir Calibra-Fahrer sind wie eine große Familie“, ergänzt er.

Unter den Teilnehmern, die mit etwa 180 Fahrzeugen zur Stolle angereist sind, finden sich Familien mit Kindern ebenso wie ältere Pärchen. Man kennt sich. Viele haben schon viele Jahre lang Kontakt über das Calibra-Forum im Internet mitein-ander. Aus dieser Community heraus entstand 2005 das erste Treffen. Auch Freundschaften wuchsen. Wie etwa zwischen Irfan Düzen aus Viernheim – und Frank Bumm aus Grevenbroich-Kapellen. Auf der Anreise nach Dahlenrode trafen sie sich zufällig auf der Autobahn. „Das ist ein Omen“, meint Bumm und Düzen nickt.

Opel-Caliba-Freunde haben sich auf der Stolle bei Dahlenrode zu Benzingesprächen und einer gemeinsamen Ausfahrt getroffen. © Heller

Der Viernheimer ist mit einem Calibra-Cabrio angereist. „Davon gibt es nur wenige Fahrzeuge als Umbau, denn Opel hat den Calibra nie als Cabrio gebaut“, erklärt Klein. Düzens verrät, er habe zwei Jahre auf seinen Wunschwagen gewartet, bis ein Foren-Freund ihn verkaufte. Beim Treffen auf der Stolle ist sein Auto in der Calibra-Cabrio-Turbo-Allrad-Version ein Hingucker. Ebenso der weiße Flügeltürer eines Schweizer Teilnehmers – eines der wenigen „aufgemotzten“ Autos auf der Stolle-Wiese.

Zu den Liebhaber-Wagen zählen die Calibras der „Last Edition“ von 1997, dem letzten Jahr, in dem Opel den Calibra baute. Klein und Kessler haben jeweils einen der limitierten Wagen. Auch Alexander Thomas, der beim Treffen in Dahlenrode für die Teilnehmer aus Frankreich und Belgien dolmetscht, nennt einen der letzten Calibras sein eigen.

„So original wie möglich“, sagt Klein, wollten die meisten Calibra-Fans ihr Auto haben. So auch Doris und Karsten Merschel aus dem Kreis Pinneberg. Das Paar hat es sich auf der Wiese neben ihrem Calibra NE aus dem Baujahr 1990 gemütlich gemacht. Ihr Auto sei „unverbastelt, gepflegt und geliebt“, fassen sie zusammen. Was ist so toll am Calibra? Für Merschels ist das keine Frage. „Die zeitlose Form, die Zuverlässigkeit, und man kann auch mal Gas geben“, sagt er, und sie ergänzt: „Und man kann herrlich damit cruisen.“