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Göttingen Tempo 30 für Ortsdurchfahrt Esebeck kommt
Die Region Göttingen Tempo 30 für Ortsdurchfahrt Esebeck kommt
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00:21 17.03.2019
Ortsdurchfahrt Esebeck: Wegen schnell fahrender Autos kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Quelle: r
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Elliehausen

Die Verwaltung der Stadt Göttingen hat angekündigt, auf der Durchfahrtsstraße durch Esebeck (Über der Esebeeke/K37) zwischen den zwei Bushaltestellen im Ort eine Tempo-30-Zone einzurichten. Die Entscheidung geht auf einen Antrag der Göttinger SPD-Ratsfraktion zurück.

Verkehrssituation entschärfen

„Wir sind froh, glücklich und dankbar, dass das beharrliche Arbeiten an dem Problem endlich zu einer Lösung geführt hat, die sich der Ortsrat wünscht“, freute sich Michael Voß (SPD), Ortsbürgermeister von Elliehausen und Esebeck. Bereits seit Jahren gibt es Initiativen im Ortsrat, die Verkehrssituation in Esebeck zu entschärfen: „Insbesondere die Eltern der schulpflichtigen Kinder haben uns darauf hingewiesen, dass das morgendliche und nachmittägliche Ein- und Aussteigen aus dem Schulbus vor dem Hintergrund zunehmender Pendler-Verkehre und der bisherigen Geschwindigkeit von 50 Kilometer pro Stunde zu sehr gefährlichen Situationen führe“, erklärte Christian Henze, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion.

Engstellen als Alternative

Anlässlich des SPD-Themenforums „Vitale Ortsteile“ hätten viele Esebecker die Forderung nach „Tempo 30“ unterstrichen, woraufhin sie von der SPD aufgegriffen worden sei, sagte Henze. In einer Sitzung des Stadtrats im August 2017 habe die SPD-Fraktion den Antrag für eine Verkehrsberuhigung in Esebeck gestellt. Allerdings habe der zuständige Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität am 23. Januar 2018 erklärt, dass die Einrichtung einer Tempo-30-Zone aus rechtlichen Gründen nicht zulässig sei, so Henze weiter. Stattdessen sei der Bau von sogenannten „Engstellen“ vorgeschlagen worden: Bei dieser Maßnahme wäre die Fahrbahn an einigen Stellen verengt worden, damit Fahrer ihre Geschwindigkeit reduzieren müssen.

Mehrere Gespräche und Vor-Ort-Termine

Ein Rechtsgutachten im Auftrag der SPD-Fraktion sei jedoch zum Ergebnis gekommen, dass die Ausweisung von Tempo 30 eine Ermessensfrage sei, die hier aufgrund der vielen Kinder als Busnutzer positiv ausfallen müsse. „Vor diesem Hintergrund hat die Vorlage der Verwaltung keine Mehrheit erhalten. Wir haben die Zwischenzeit genutzt und in vielen Gesprächen mit der Verwaltung ohne großes öffentliches Aufsehen eine erneute Verkehrszählung und -messung durch die Verwaltung erreichen können“, erläuterte Henze. „Auf Grundlage dieser Ergebnisse, die unsere in mehreren Vor-Ort-Terminen gewonnenen Eindrücke und die Eindrücke der Eltern und Kinder, die täglich mit den Gefahren konfrontiert sind, bestätigen, kommt die Stadtverwaltung nun zu dem Ergebnis, dass in den beiden Abschnitten rund um die Bushaltestellen Tempo 30 ausgewiesen wird.“

Schilder kommen innerhalb von drei Wochen

In den kommenden Tagen würde die Stadtverwaltung prüfen lassen, welche Standorte für die Beschilderung geeignet wären. Innerhalb der nächsten drei Wochen würden die Tempo-30-Schilder aufgestellt werden, teilte Dominik Kimyon, Pressesprecher der Stadt Göttingen, mit.

Von Max Brasch

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