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Göttingen Ortsrat Wibbecke streitet über Weg am Friedhof
Die Region Göttingen Ortsrat Wibbecke streitet über Weg am Friedhof
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19:09 14.05.2013
Von Jörn Barke
Weg an der Westseite des Friedhofes in Wibbecke: Der Ortsrat ist sich noch nicht einig, ob eine Befestigung erfolgen soll. Quelle: Hinzmann
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Wibbecke

Der hatte das neu errungene Mandat nach der Kommunalwahl hingeworfen, als klar wurde, dass er trotz seiner hohen persönlichen Stimmenzahl das Bürgermeisteramt verlieren würde. Durch die Zusammenarbeit von CDU und Grünen ging das Amt an Annelie Thieme (Grüne). Im Gemeinderat Adelebsen ist Koch jedoch weiter vertreten.

In seinem Antrag schlägt Koch vor, einen Teil des Weges auf der Westseite des Friedhofes zu befestigen. Bei starken Regenfällen weiche dieser Weg auf. Das sei für die Besucher von Trauerfeiern bei schlechtem Wetter ein Problem. Ältere Menschen mit Stöcken oder Gehwagen könnten sich auf dem Weg nur schlecht fortbewegen.

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Außerdem schlägt Koch vor, auf der Westseite einen Parkstreifen für drei bis vier Fahrzeuge anzulegen. Material für die Maßnahmen sei vorhanden, so Koch. Er habe die Steine vom Rückbau des Vorplatzes vom Dorfgemeinschaftshaus zurücklegen lassen.

Thieme äußerte sich jedoch skeptisch zu dem Vorhaben. Eine Anfrage bei der Gemeindeverwaltung habe ergeben, dass für das Projekt 6300 Euro aufzubringen seien. Die könne der Ortsrat aus seinem Jahresbudget in Höhe von 7000 Euro nicht aufbringen. Das Geld werde für die Unterhaltung der Straßen benötigt.

Die Maßnahme sei nicht finanzierbar und auch nicht erforderlich, denn auf der Ostseite des Friedhofs gebe es eine Straße. Parteikollege Helmut Braun schloss sich der Meinung an.

Doch noch einmal weitere Informationen

Ganz so schnell wollte allerdings Nicole Schulz (CDU) die Sache nicht beerdigen. Sie plädierte dafür, erst noch einen ursprünglich vereinbarten Ortstermin zu absolvieren und nähere Informationen einzuholen. Es gebe viele ältere Mitbürger in Wibbecke, ergänzte Marion Pfeifer-Kripahle (SPD).

Die Finanzlage sei schwierig, aber deswegen könne nicht gleich jede Idee verworfen werden. Koch sagte, man könne sich um Zuschüsse bemühen und durch Mitarbeit der Vereine die Kosten gering halten.

In der Abstimmung sprachen sich Schulz und Pfeifer-Kripahle dafür aus, das Anliegen zunächst weiter zu verfolgen. Da die beiden Vertreter der Grünen dagegen stimmten, war der Antrag eigentlich beerdigt. Als danach die Sitzung noch einmal für die Zuhörer geöffnet wurde, gab es neben Kritik am Koch-Vorschlag auch Zustimmung dafür.

Daraufhin annullierte der Ortsrat einvernehmlich noch einmal seinen Beschluss und strich ihn aus dem Protokoll. Vor einer endgültigen Entscheidung sollen nun doch noch einmal weitere Informationen eingeholt werden.