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Göttingen Österliches in der Osthalle
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16:54 11.03.2018
Bärbel Windel von der Handarbeitsgruppe des DRK Göttingen zeigt kreativen Osterschmuck. Quelle: Hinzmann
Göttingen

„Der Trend geht weg von den Bienenwachskerzen und hin zum Selbstgenähten“, beschrieb Kinderkrankenschwester Claudia Pohl von der Station für Kinder- und Jugendpsychosomatik. Patienten hätten für den Basar gebastelt, die Auswahl reichte von Näh- und Holz- über Töpferarbeiten bis zu allem „was die Ergotherapie so hergibt“, ergänzte Mitarbeiterin Vanessa Thomas. Von den Einnahmen würden unter anderem Ausflüge, Ruderbootfahrten und gemeinsames Kegeln finanziert.

Institutionen wollen ins Bewusstsein der Besucher rücken

Genähte Taschen mit Kindermotiven seien ein gefragter Artikel am Stand des Elternhauses für das krebskranke Kind gewesen, sagte Anja Malowsky. „Eben war eine Dame da, die hat gleich drei Stück auf einmal gekauft“, berichtete die ehrenamtliche Helferin und verwies darauf, dass das Elternhaus 2018 sein 30-jähriges Bestehen feiert.

„Der Basar bietet uns eine Möglichkeit, bekannter zu werden“, erklärte Krankenschwester Melanie Böhme vom Göttinger Förderverein für Kinder und Jugendliche, der Kinder unterstützt, die psychiatrisch erkrankt sind. Die Einnahmen dienten unter anderem dazu, kulturelle Angebote wie Kino und Theater besuchen und zu gemeinsamen Fahrten starten zu können. „Wir zahlen auch mal eine Vereinsmitgliedschaft, damit ein Kind beim Sport mitmachen kann oder wir kaufen Kleidung“, sagte Christina Harrington-Niemetz, Vereinsvorsitzende und Leiterin der Kinderstation der Kinder- und Jugendpsychiatrie, und nannte weitere Beispiele.

Gäste sammeln viele Inspirationen an den Ständen

„Es kommen auch viele, die sich Inspirationen mitnehmen, um es zu Hause nacharbeiten“, bemerkte Bärbel Windel, Leiterin der Handarbeitsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverein Göttingen. Vertreten war auch das ehrenamtliche Team der Palliativmedizin. „Sterbebegleitung ist nicht leicht, aber eine erfüllende Aufgabe“, sagte Maria Blodau. Bei den Besuchern fand das Angebot viel Interesse. „Ich bin immer da, wenn es einen Basar gibt. So etwas muss man unterstützen“, meinte Manuela Becker, Mitarbeiterin im Uniklinikum. Sie schaue sich nach Artikeln um, die sie gebrauchen könne. „Ich finde sehr schön, dass es gemacht wird“, sagte Ingeborg Fischer, die ambulant im Klinikum in Behandlung ist. Als Hobbybastlerin freue sie sich über Anregungen für die eigene Arbeit.

Von Axel Artmann

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