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Göttingen Ostermarsch beginnt am Nabel in Göttingen
Die Region Göttingen Ostermarsch beginnt am Nabel in Göttingen
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17:19 10.04.2019
Ostermarsch-Kundgebung 2017 in Frankfurt. Quelle: dpa
Göttingen

Lange Zeit hat es nach Angaben von Anne Schreiner von der Aktionsgruppe Göttinger Ostermarsch keine Kundgebungen in der Göttinger Innenstadt mehr gegeben. Lediglich in Duderstadt demonstrieren jährlich die Eichsfelder Linken, um politische Themen in die Öffentlichkeit zugänglicher zu tragen. Die politische Situation habe sich allerdings verschärft, und die Kriegsgefahr durch atomare Waffen sei nie größer gewesen. „Abrüsten statt aufrüsten“ ist eine der Forderungen, die auf der Kundgebung am Sonnabend, 20. April, vertreten werden soll.

Die Geschichte der Ostermärsche

Der Ostermarsch ist eine von pazifistischen oder antimilitarisierten Motiven getragene politische Ausdrucksform der Friedensbewegung in Deutschland. Den ersten Ostermarsch gab es Karfreitag 1958 in London. 10 000 Menschen demonstrierten gegen britische Atomwaffen. 1960 gab es die erste Kundgebung in Deutschland mit etwa 1500 Teilnehmern in der Lüneburger Heide.

Schreiner zufolge bedeutet eine von der NATO kürzlich beschlossene Erhöhung der Rüstungsausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zusätzliche Ausgaben von etwa 30 Milliarden Euro. Darüber hinaus sprechen sich die Kundgeber gegen Rüstungsexport und Atomwaffen aus. „Waffenlieferungen lösen keine Konflikte, sie ermöglichen Unterdrückung, Gewalt und Krieg“, heißt es auf dem der Kundgebung zugehörigen Flyer der Arbeitsgruppe. Verteidigt werden sollen Schreiner zufolge außerdem Verbots- und Abrüstungsverträge, wie der INF-Vertrag.

Aufmerksam macht die Arbeitsgruppe zusätzlich auf eine weitere Kundgebung in Kassel am Ostermontag, 22. April. Um 10.30 Uhr befindet sich der Treffpunkt für Route 1 auf dem Bebelplatz, für Route 2 auf dem Halitplatz (Holländische Straße). Eine Abschlusskundgebung wird es um 12 Uhr am Rathaus geben.

Von Lisa Hausmann

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