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Göttingen Parkärger in Nikolausberg
Die Region Göttingen Parkärger in Nikolausberg
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17:17 02.10.2014
Von Michael Brakemeier
Anwohner in der Nikolausberger Straße Auf der Lieth ärgern sich über rücksichtslose Parker.
Anwohner in der Nikolausberger Straße Auf der Lieth ärgern sich über rücksichtslose Parker. Quelle: EF
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Nikolausberg

Zwischen 18 und 8 Uhr sei dort oft kein Durchkommen, sagt Langkeit als Sprecher der betroffenen Anwohner. Er sorgt sich, dass im Notfall Rettungs- oder Feuerwehrwagen nicht mehr durch die zugeparkte Straße passen. Auch Anlieferverkehr oder Müllfahrzeuge würden behindert. Ebenso bekommen schwere landwirtschaftliche Fahrzeuge Probleme, die von dort aus in die Feldmark fahren.

Inzwischen hat aber die Stadtverwaltung, nachdem sie die von Langkeit im Ortsrat eingereichten Unterlagen und Fotos gesichtet hat, einen Handlungsbedarf erkannt: So seien die Fachbereichs- und Fachdienstleitung übereingekommen, „die Kontrollen in dem genannten Bereich zu intensivieren, notfalls auch in den Abendstunden“, kündigt Verwaltungssprecher Detlef Johannson an.

Er verweist aber auch darauf, dass die Verwaltung „dort oben schon sehr präsent“ sei: „Seit dem 7. Januar 2013 wurden bis heute rund 80 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Falschparkens eingeleitet. Diese Kontrollen fanden tagsüber, abends und an Wochenenden statt.“

Die Göttinger Feuerwehr und die Entsorgungsbetriebe teilen Langkeits Bedenken nicht. Zumindest, so erläutert Frank Gloth, Sprecher der Berufsfeuerwehr, habe es bei den drei Brandeinsätzen seit 2011 in der Straße keinen Aktenvermerk über zugeparkte Straßen gegeben. Auch Maja Heindorf von den Göttinger Entsorgungsbetrieben liegen keine Beschwerden vor.

Kontrollen zeigen keine Wirkung

Dennoch appelliert sie an die Autofahrer, „nicht kreuz und quer“ zu parken. Das sei nicht nur in Nikolausberg das Problem, sondern überall in der Stadt.

Anwohner Langkeit weiß, dass Kontrollen keine Wirkung zeigen: Als er und Anwohner schon vor Jahren die Missstände bei der Stadt gemeldet hatten, seien vom Ordnungsamt einige Male zusätzlich Falschparker aufgeschrieben worden.

„Nach ein paar Tagen wurde diese Aktion aber beendet, und die Falschparker hatten wieder freie Bahn, um ihre Fahrzeuge im absoluten Halteverbot abzustellen und unsere Ein- und Ausfahrt zum Siedlungshof zu behindern“, erinnert sich Langkeit.

Auch Ortsbürgermeisterin Karola Margraf (SPD) spricht von einer „unhaltbaren“ Situation. Hier müsse etwas passieren. „Notfalls müssen die Falschparker abgeschleppt werden“, fordert sie. An die Stadt appelliert sie, auch außerhalb der normalen Dienstzeiten zu kontrollieren.

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