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Göttingen Partner Marinekameradschaft Göttingen von Bord
Die Region Göttingen Partner Marinekameradschaft Göttingen von Bord
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21:34 23.01.2015
Von Jürgen Gückel
Marinekameradschaft vor Fregatte Niedersachen: Jetzt wird die Fregatte außer Dienst gestellt. Quelle: Quentin
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Wilhelmshaven/Göttingen

Doch wer hat die Partnerschaft mit Leben erfüllt? Darüber sagte der Minister nichts. Es war im wesentlichen die Marinekameradschaft Göttingen, jedenfalls seit dem Jahr 1998. Als einzige Marineorganisation pflegten die Göttinger durchgängig einen dauerhaften Austausch.

Und natürlich war auch am Freitag, als Fregattenkapitän Kurt Leonards in einer Feier von Bord ging, eine Delegation aus Göttingen mit dem Vorsitzenden Holger Quentin an der Spitze dabei. Gerhard Roggenbuck, Ehrenvorsitzender der Kameradschaft, erinnert sich: 1998 hatte Göttingen das Minenjagdboot gleichen Namens verloren. Es wurde außer Dienst gestellt.

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Mit der Niedersachsen suchten sich die Mariner einen neuen Partner. Mehrmals jährlich – auf jeden Fall zum Schützenfest und zur Weihnachtsfeier - waren Matrosen und Offiziere in Göttingen zu Gast. Die Betreuung gefiel ihnen so gut, dass acht Besatzungsmitglieder noch heute Mitglied der Marinekameradschaft sind.

Göttinger waren im Gegenzug bei jeder Familienausfahrt und bei anderen Gelegenheiten, etwa, wenn das Schiff von großer Reise heimkehrte, im Heimathafen Wilhelmshaven dabei. Anfangs fühlen sich auch Hannover und Osnabrück dem Schiff noch verbunden, zuletzt nur noch die Marinekameradschaft Kreiensen und die vergangenen  Jahre Hameln.

Aber so enge Partner wie die Göttinger hatte die Niedersachsen-Besatzung nirgends. Und jetzt? Frühestens in fünf Jahren, schätzt Roggenbuck, wenn neue Korvetten in Dienst gestellt werden, gibt es wieder Hoffnung auf ein Partnerschiff mit Namen Göttingen.