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Göttingen Mehr Glamour mit dem DJ-Duo „Golden Boys do cry“
Die Region Göttingen Mehr Glamour mit dem DJ-Duo „Golden Boys do cry“
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00:22 20.05.2019
„Golden Boys Do Cry“: Das DJ-Duo Gabriel von Berlepsch und Daniel Mühe (rechts) bringen das Göttinger Partyvolk zum Tanzen. Quelle: Christina Hinzmann
Göttingen

Zwei Djs erobern die Göttinger Partywelt: „Golden Boys do cry” heißt das derzeit wohl heißeste Duo an den heimischen Plattentellern. Hautenge, goldene Anzüge, Cowboyboots, Perücken, jede Menge Glitzer und ein wilder Mix aus 80er-Krachern und Popmusik der anderen Jahrzehnte: Das sind Gabriel von Berlepsch und Daniel Mühe.

Schauspieler an den Turntables

Im Hauptberuf sind die beiden Männer Schauspieler am Deutschen Theater. Dort haben sie bereits die mehr als 1200 Gäste der vergangenen DT-X-Party auf der großen Bühne zum Schwitzen gebracht. Auch die erste Party, die die beiden Goldies solo im Studio des DT organisierten, war ein Erfolg. Jetzt ziehen sie aus, die Stadt zu erobern. „Oder auch alles darüber hinaus”, sagt Mühe. Am Sonnabend, 18. Mai, legen sie erstmals im Savoy auf.

80er-Songs wieder neu entdeckt

Von Berlepsch ist 35, Mühe 25 Jahre alt. Als Nena ihre 99 Luftballons in den Himmel steigen ließ, war Mühe noch lange nicht auf der Welt, von Berlepsch ein Baby. Dennoch lieben die Männer die Musik der 80er-Jahre. „Ich entdecke die Songs gerade wieder neu”, sagt Berlepsch. „Ich höre diese alten Dinger wieder, ernsthaft”, sagt er. Eigentlich mochte er vor allem elektronische Musik. Mühe kommt eher aus dem Hip-Hop.

Mehr Glamour: Gabriel von Berlepsch und Daniel Mühe. Quelle: Christina Hinzmann

Im vergangenen Oktober waren die Golden Boys erstmals während der DT-X-Party zu hören. „Ich habe vorher noch nie als DJ gearbeitet und war ziemlich aufgeregt”, gibt Bühnen und TV-Mann von Berlepsch zu. „Ich hätte das alleine nicht gemacht”, sagt der Schauspieler. „Ich schon”, sagt Mühe und lacht. Die Organisatoren der Party im DT sprachen die beiden Kollegen an, sie sagten ja. „Es war uns schnell klar, dass wir Kunstfiguren sind”, sagt Mühe. Die 80er-Jahre sind Bestandteil des Konzepts. Die 80er, das sei Glitter, das sei Gold. Und so entstanden die „Golden Boys do cry”. “Das do cry ist wichtig”, findet Mühe.

Gelernt haben sie nie, wie man die Regler professionell bedient. Aber auch wenn es mal holpert – „wir werden immer besser”, sagt von Berlepsch. Das Partyvolk hat es bislang weder bemerkt noch gestört. Der Spaß ist es, der zählt. „Wir wollen ja eine Geschichte erzählen”, sagt der 35-Jährige.

„Wir spielen die guten Teile“

Sie bereiten sich auf ihre Auftritte mit einer Playlist vor. Im Laufe des Abends wird aber improvisiert. „Freestyle, das kennen wir ja aus unserem Beruf”, sagt Mühe. Manchmal sprechen sie sich erst wenige Sekunden vor dem nächsten Track ab: “Okay, was spielen wir jetzt?”

In den 80ern gab es ja nicht nur Perlen der Popmusik. Aber: „Wir aber spielen die guten Teile”, sagt von Berlepsch. Es sind die großen Popstars der Vergangenheit, Abba, Prince, Queen und Michael Jackson, die sie wieder auferstehen lassen – mit Nebelschwaden und ein einem gerüttelt Maß an Firlefanz auf dem Tisch. Mitsingen ist kaum vermeidbar. Manchmal müsse man genau hinhören, um die alten Klassiker neu zu entdecken. Denn: „Wenn man genau hinhört, ist es Magie“, sagt von Berlepsch. Ohne Technotronics „Pump up the Jam“ geht eine Golden-Boy-Party nicht und auch France Galls „Ella elle l’a“ gehört ins Repertoire. Mühe leibt Pink Floyd und glaubt an Rio Reiser. Auch wenn ihre ersten eigenen CDs David Hasslehoffs „Looking for freedom“ (von Berlepsch) und Dragostea “Din Tei” (Mühe) waren, die Vollblut- Schauspieler sind an den Turntables Freunde des glamourösen Auftritts. Sie wollen die Partys in Göttingen etablieren. Und damit, so Mühe, “ein gewisses Gold-Glitzer Gefühl”.

Von Britta Bielefeld

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