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Göttingen Passendes Klima für dicke und süße Rüben
Die Region Göttingen Passendes Klima für dicke und süße Rüben
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06:17 16.09.2012
Von Gerald Kräft
Maschinenring startet die Rübenkampagne in der Region: Rübenroder im Einsatz bei Barterode.
Maschinenring startet die Rübenkampagne in der Region: Rübenroder im Einsatz bei Barterode. Quelle: Hinzmann
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Barterode

Der Maschinenring rechnet zwar nicht mit einem Rekordertrag wie im Vorjahr, aber mit einem guten Durchschnitt von 60 Tonnen je Hektar. Der Zuckergehalt mit 17 Prozent sei sehr gut, sagte Maschinenring-Geschäftsführer Jan Hampe. Bislang wurde erst mit der Ernte für die Nord-Zucker-Fabriken begonnen. Die ersten Rüben werden sofort zur Zuckerfabrik nach Nordstemmen abtransportiert. Die Lagerung am Feldrand sei bei Sonne nicht so gut, so Hampe.

Der Maschinenring, dem rund 30 Fahrer zur Verfügung stehen, rodet dieses Jahr rund 3500 Hektar Rüben im Landkreis und darüber hinaus. Das sind 200 Hektar mehr als 2011. Auf rund 400 Hektar werden Industrierüben angebaut. Aus ihnen wird in Klein Wanzleben Ethanol und Biosprit gewonnen. Die Pläne der Europäischen Union, den Beimischungszwang für aus Biomasse gewonnen Treibstoff zu senken, würden die Landwirte in der Region nicht mehr treffen. Die Produktion im Rübenwerk in Klein Wanzleben wird ohnehin gesenkt. Verträge für das nächste Jahr gebe es nicht mehr, erklärte der Maschinenring-Geschäftsführer.

Im vergangenen Jahr verzeichnete der Zuckerrüben-Anbauerverband Südniedersachsen in der Region einen Zuckerertrag von 14 Tonnen je Hektar Anbaufläche. Der Maschinenring hatte mit 165 000 Tonnen eine Rekordernte eingefahren. Die Maschinenring-Tochter EGW Rodegesellschaft (Eichsfeld-Göttingen-Werratal/Kassel) ist nicht nur im Landkreis aktiv, sondern auch in den umliegenden Bundesländern. Voriges Jahr waren fünf moderne Rübenroder für mehr als zwei Millionen Euro beschafft worden. Die vier Meter hohen und drei Meter breiten Maschinen können in 24 Stunden 30 Hektar roden.