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Göttingen Personalprobleme bei der Bahn: Stellwerke in Göttingen nicht betroffen
Die Region Göttingen Personalprobleme bei der Bahn: Stellwerke in Göttingen nicht betroffen
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19:15 13.08.2013
Von Andreas Fuhrmann
„Aktuell arbeitsfähig“: Stellwerk der Bahn am Maschmühlenweg. Quelle: CH
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Göttingen

Auf Göttingen treffe das aber nicht zu, sagte gestern eine Bahnsprecherin gegenüber dem Tageblatt: „Aktuell sind die Stellwerke hier arbeitsfähig und wir tun alles, dass es so bleibt.“ Die aktuelle Situation in Mainz sei besonders und auf eine „Verkettung unglücklicher Umstände“ wie ein unerwartet hoher Krankenstand in der Urlaubszeit zurückzuführen.

154 Millionen Euro für Modernisierung investiert

Im Jahr 2008 hatte die Deutsche Bahn ein neues elektrisches Stellwerk für das Harz-Weser-Netz in Göttingen in Betrieb genommen, mit dem auf 560 Kilometern der Zugbetrieb gesteuert und überwacht wird. Die Schaltzentrale befindet sich im Betriebsgebäude der Deutschen Bahn AG an der Straße Am Gartetalbahnhof.

Insgesamt investierte die Bahn 154 Millionen Euro für die Modernisierung von Strecken und Stelltechnik im Harz-Weser-Netz. Dieses umfasst rund 560 Streckenkilometer von Göttingen und Nordhausen im Süden bis Hildesheim, Braunschweig und Helmstedt im Norden.

Neue Technik ersetzt alte Stellwerke

Die neue Technik werde 65 teils sehr alte Stellwerke ersetzen, sagte damals ein Bahnmitarbeiter. Durch die Modernisierung und das elektronische Stellwerk sollten nach Plänen der Deutschen Bahn rund 60 von 260 Stellen im Harz-Weser-Netz eingespart werden.

Ein weiteres Stellwerk mit Fahrdienstleister befindet sich aktuell am Göttinger Maschmühlenweg 32. Von dort aus werden nach Angaben der Bahnsprecherin die Nord-Süd-Strecken und die Schnellstrecken gesteuert.