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Göttingen Petition zur Erhaltung des Erlebnisparks Ziegenhagen gestartet
Die Region Göttingen Petition zur Erhaltung des Erlebnisparks Ziegenhagen gestartet
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18:58 17.10.2019
Auf Facebook gibt es eine Petition zur Erhaltung des Erlebnispark Ziegenhagen. Quelle: r
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Göttingen/Witzenhausen

EineOnline-Petition verbreitet sich auf Facebook: Die von einem Nutzer namens „Malte W.“ gestartete Aktion hatten bis Donnerstagnachmittag knapp 900 Nutzer unterzeichnet.

In der Petition bitten Freunde des Erlebnisparks die Kommunalpolitik, sich für die Erhaltung einzusetzen. Der Erlebnispark Ziegenhagen soll nach 50 Jahren schließen, weil der Besitzer des Parks den Pachtvertrag des jetzigen Betreibers nicht verlängert hat. Eine Weiterbetrieb ist nicht in Sicht, der Eigentümer will das Gelände verkaufen.

Den „Besonderen Ort“ retten

„Das kann und darf die Kommunalpolitik nicht zulassen und wird mit dieser Petition auf die Bedeutung dieses einmaligen Freizeitparks aufmerksam gemacht“, heißt es im Netz. und weiter: „Herr Bürgermeister, bitte setzen Sie sich für das Fortbestehen vom Erlebnispark Ziegenhagen ein. Der Park sei ein beliebtes Ausflugsziel in der Region und habe über Generationen hinweg für Kindheitserinnerungen gesorgt. „Lasst uns gemeinsam versuchen, diesen besonderen Ort zu retten“, so schreibt es Malte W.

Der zuständige Bürgermeister ist Daniel Herz, Bürgermeister von Witzenhausen. Der allerdings kennt diese Petition gar nicht. Und: „Der Erlebnispark gehört einem Privatmann, wenn der verkaufen will, haben wir darauf keinen Einfluss“, sagt Herz. Für das Areal des Freizeit- und Erlebnisparks Ziegenhagen bestehe kein Bebauungsplan. „Die Flächen sind als Sondergebiet Freizeitanlagen und Freizeitpark im Flächennutzungsplan der Stadt Witzenhausen dargestellt“, erklärt Bernd Westermann, Fachbereichsleiter Bauverwaltung in Witzenhausen. Demnach ist dort „Bauen im Außenbereich“ zulässig, wenn öffentliche Belange nicht beeinträchtigt sind. „Damit sind zunächst aus Sicht der Stadt Witzenhausen alle Vorhaben zulässig, die dem Titel des Sondergebietes gerecht werden“, sagt Westermann. Für die derzeitigen Gebäude, Spielgeräte, Hallen und Stallungen liegen umfangreiche Genehmigen, beispielsweise für die Wohnnutzung vor.

Wenn also ein neuer Investor nach dem Verkauf etwas anderes als einen Vergnügungspark dort betreiben will, müsse die Zulässigkeit im Einzelfall geprüft werden. Eine Änderung des Flächennutzungsplanes oder die Aufstellung eines Bebauungsplanes könnte dann in den städtischen Gremien diskutiert werden. Nur dann könnten Politik und Verwaltung gegebenenfalls Einfluss nehmen.

Von Britta Bielefeld

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