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Göttingen Göttinger Polizei stellt Plastikflamingos sicher
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16:25 11.06.2019
23 Flamingos haben vorübergehend im Innenhof des Polizeigebäudes ein neues Zuhause gefunden. Quelle: Polizei
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Göttingen

 Auf unerklärliche Weise waren die etwa 35 Zentimeter großen Figuren am Sonntagabend in der Zeit zwischen 22 Uhr und Mitternacht im Vorgarten eines Wohnhauses gelandet. Die Anwohner wollten ihren Augen ob der Neuankömmlinge kaum trauen und alarmierten die Polizei. Deren Sprecherin Jasmin Kaatz kommentierte den Einsatz so: „Jedenfalls muss es ein merkwürdiges Gefühl sein, wenn die Rasenfläche vor dem Haus um 22 Uhr noch Vogel-clean ist und man zwei Stunden später beim Blick aus dem Fenster plötzlich auf eine grell-pinke Flamingo-Kolonie starrt.“

Die Beamten brachten die Fundvögel zunächst auf die Wache und fanden im Innenhof des Polizeigebäudes in der Otto-Hahn-Straße zumindest einen vorübergehend geeigneten Standort – zur Freude der Kollegen, die nach dem Pfingstwochenende wieder zum Dienst antraten. Jetzt gilt es, den Eigentümer der Flamingos zu finden und zu ermitteln, wie sich die Vögel so spontan auf den Weg in den Goerdeler Weg machen konnten.

Goldener Jesus

Die Göttinger Polizei hat mittlerweile Erfahrungen mit ungewöhnlichen Fundstücken. Anfang Februar meldete eine Passantin einen goldfarbenen Jesus auf einer Parkbank im Göttinger Kogelhof. Nach kurzer Recherche hatten die Ermittler nicht nur herausgefunden, dass die Figur zum Fundus der Musa gehört hatte und aussortiert worden war. Die Beamten fanden für den Jesus bei einer Sammlerin auch noch eine neue Bleibe.

Quelle: r

Mitte Mai griff eine Streife in Weende dann einen Zwergwidder auf, der entgegen seiner Bestimmung nach Mitternacht in freier Wildbahn unterwegs war. Auch er wurde vorübergehend in Obhut genommen und fand im Innenhof eine geeignete Bleibe. Die Suche nach dem Frauchen des hellbraunen Schlappohrs über die sozialen Medien war schnell erfolgreich. Schweren Herzens trennten sich die Beamten nach einigen Tagen wieder von ihrem Maskottchen.

Blutiger Frauenkopf

Gruselig wurde es einige Tage später auf dem Stadtwall. Eine Gruppe Studenten hatte beim Spaziergang zwischen Nikolai- und Kurzer-Geismar-Straße einen abgetrennten blutverschmierten Frauenkopf entdeckt. Nachdem sich der erste Schock gelegt hatte, übergaben sie die täuschend echte Attrappe an die Polizei.

Quelle: Polizei

Hier wurde bisher allerdings noch kein Eigentümer gefunden – auch die Göttinger Schauspielhäuser und Kulturzentren vermissen derzeit keine blutigen Köpfe. Kaatz dazu: „Den will keiner haben. So schön ist er ja auch nicht.“

Für die Flamingos rechnen sich die Ermittler bessere Chancen aus. Es gibt bereits eine heiße Spur, die in Richtung einer Spendenaktion der Göttinger Corvinusgemeinde weist. Eigentlich schade. Im Innenhof der Polizei machen sie eigentlich auch eine ganz gute Figur.

Von Markus Scharf

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