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Göttingen Politiker fordern trotz Ablehnung Verbundschule
Die Region Göttingen Politiker fordern trotz Ablehnung Verbundschule
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18:44 18.01.2011
Von Ulrich Schubert
Kann nur mit Partner überleben: Die Haupt- und Realschule in Adelebsen.
Kann nur mit Partner überleben: Die Haupt- und Realschule in Adelebsen. Quelle: CR
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Auf Initiative der Grünen prüft die Kreisverwaltung zurzeit, ob sie in einem Verbund mit der „Schule am Hohen Hagen“ in Dransfeld als neue gemeinsame Oberschule gerettet werden kann. In bestimmten Klassenstufen müssten dann alle Schüler aus beiden Einzugsbereichen nach Adelebsen oder Dransfeld fahren. Das lehnenen die Samtgemeinde Dransfeld und die Schule selbst aber ab (Tageblatt berichtete).

In den jüngsten Stellungnahmen dazu zeigt sich, dass einige Politiker diesen Weg unter Umständen auch mit sanftem Druck umsetzen würden. „Jede Variante zum Erhalt der Adelebser Haupt- und Realschule und die damit einhergehende wohnortnahe Beschulung muss mit Nachdruck geprüft und soweit möglich umgesetzt werden“, so der SPD-Ortsverein Adelebsen. Die sorgfältige und zukunftsorientierte Prüfung einer Verbundschule müsse trotz vorhandener Skepsis vorgenommen werden, sagt ihr Vorsitzender Kurt Prutschke. Der Standort Adelebsen biete nicht nur Nachteile für die Dransfelder Schule, ergänzen die Linken im Ortsverein Adelebsen. Am möglichen Außenstandort Adelebsen könnten sie zum Beispiel gemeinsam eine Schwimmhalle nutzen. Zugleich kritisiert Dirk Peter Harling für die Linken scharf den Kreistagsabgeordneten Norbert Ullrich für seinen Vergleich heutiger Fahrschüler innerhalb eines Schulverbundes mit der „Kinderlandverschickung“ aus dem Vokabular der NS-Zeit. Für die Grünen bedauert der Kreistagsabgeordnete Norbert Hasselmann das Dransfelder Votum. „Allzu unbedacht“ werde die Möglichkeit für Eltern verworfen, wohnortnah zwischen den bestehenden Schulformen die Beste für ihre Kinder wählen zu können. Zumal nur im Verbund eine dreizügige Oberschule mit Gymnasialzweig gefahren werden könne.