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Göttingen Polizei Göttingen nimmt Radfahrende bei Verkehrssicherheitsaktion unter die Lupe
Die Region Göttingen

Polizei Göttingen: 911 Fahrzege im Rahmen der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion kontrolliert

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19:00 06.05.2021
Radfahrende hatte die Polizei bei ihrer Aktion besonders im Blick.
Radfahrende hatte die Polizei bei ihrer Aktion besonders im Blick. Quelle: Bernd Wüstneck/dpa
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Göttingen

Im Bereich der Polizeidirektion Göttingen hat die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben.“ in allen Polizeiinspektionen Beachtung gefunden. Dabei ging es sowohl um Kontrollmaßnahmen, als auch um präventive Aktionen statt. Insgesamt waren 115 Polizeibeamtinnen und -beamte an 36 Kontrollstellen im Einsatz. In diesem Rahmen wurden 911 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei handelte es sich größtenteils um Fahrräder (541), Pedelecs (112) und Autos (137). Bei den kontrollierten Radfahrenden wurden 314 Verstöße festgestellt. Die meisten Ordnungswidrigkeiten lagen in den Bereichen der Nichtbeachtung von ausgewiesenen Verkehrsflächen (125) und Mängeln beim technischen Zustand der Räder, beispielsweise eine mangelhafte Beleuchtung oder das Fehlen einer Klingel (115).

Weitere zentrale Themen waren der Überholabstand zu Radfahrenden, Schrittgeschwindigkeit beim Rechtsabbiegen von Fahrzeugen, aber auch das Miteinander und die gegenseitige Rücksichtnahmen aller Beteiligten im Straßenverkehr. Bei den kontrollierten Pkw wurden 92 Verstöße festgestellt, unter anderem Halte- und Parkverstöße im Bereich von Radwegen sowie deren unrechtmäßige Nutzung.

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Für Gwendolin von der Osten, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, ist die Stärkung des Radverkehrs ein besonderes Anliegen und ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. „Der Radverkehr wird in der Mobilität der Zukunft eine wichtige Rolle spielen, denn das Fahrrad wird als Fortbewegungsmittel immer mehr angenommen. Darauf müssen wir uns einstellen und Sorge dafür tragen, dass sich Radfahrende sicher auf unseren Straßen bewegen können. Das erreichen wir dann, wenn Radfahrerinnen und Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmende betrachtet werden und alle Beteiligten im Straßenverkehr Rücksicht aufeinander nehmen – dafür werden wir werben, aber auch dort ahnden, wo es erforderlich ist“, sagte Gwendolin von der Osten.

 

Von Vicki Schwarze