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Die Region Göttingen Polizei Göttingen sucht noch Exponate
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14:30 29.03.2019
Exponate gesucht: Die Polizeidirektion Göttingen plant eine historische Ausstellung zur Weimarer Republik. Quelle: r
Göttingen

Die Polizeidirektion Göttingen will ab Mitte Mai sechs Wochen lang die historische Wanderausstellung „Freunde – Helfer – Straßenkämpfer“ in Göttingen präsentieren. Hierfür sucht das Organisationsteam derzeit noch geeignete Exponate.

Die Ausstellung soll die widersprüchliche Geschichte der Polizei in der Weimarer Republik zeigen. Gesucht werden Exponate, die das Leben der Ordnungshüter in der Zeit von 1918 bis 1933 speziell im Raum Göttingen zeigen. So soll die Wanderausstellung einen konkreten Lokalbezug und „mehr Heimatnähe“ bekommen, wie die Polizeidirektion mitteilt: „Um der Ausstellung eine regionale Note zu verleihen, sind alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt eingeladen, Erinnerungen an diese Zeit beizusteuern“, sagt Uwe Lührig, Polizeipräsident der Polizeidirektion Göttingen.

Aufarbeiten der Polizeigeschichte in Niedersachsen

In der Weimarer Republik hatten sich neue Vorstellungen entwickelt, wie eine Polizei zu sein habe. Durch verschiedene Reformen sollte eine bürgernahe, hilfsbereite Polizei geschaffen werden. Das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei sollte gestärkt, das schlechte Ansehen aus der Kaiserzeit abgelegt werden. „Wir ermöglichen mit unserer Ausstellung ein Aufarbeiten der Polizeigeschichte in Niedersachsen. Ich halte es für wichtig zu wissen, wie und warum sich die Polizei so entwickelt hat“, betont Lührig.

Artefakte und Anekdoten

Die Organisatoren der Ausstellung in Göttingen wollen vor allem zeigen, wie der Wandel der Polizei in der Region erlebt wurde. Sie hoffen auf „Artefakte, Anekdoten und ähnliche Zeitzeugnisse aus dieser Zeit“. Dirk Götting, der als Kurator des Polizeimuseums Niedersachsen die Wanderausstellung konzipiert hat, legte den Schwerpunkt nach eigenen Angaben „bewusst auf die Entwicklung der preußischen Polizei auf dem Gebiet des heutigen Niedersachsen“. Die Schau steht unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius (SPD).

In Göttingen soll die Ausstellung vom 20. Mai bis zum 30. Juni im Landgericht an der Berliner Straße zu sehen sein. Wer Gegenstände besitzt, die einen Bezug zur Göttinger Polizei zur Zeit der Weimarer Republik aufweisen und zur Ausstellung beitragen möchte, kann sich unter folgender Telefonnummer vom Polizeimuseum Niedersachsen melden: 05021 / 8877880.

Von Markus Riese / r

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