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Göttingen Preis für „besondere Unterrichtsansätze“
Die Region Göttingen Preis für „besondere Unterrichtsansätze“
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21:07 17.11.2011
Von Ulrich Schubert
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Göttingen

Jörg Lahme unterrichtet am Theodor-Heuss-Gymnasium, sein Bruder Tilman Lahme am Otto-Hahn-Gymnasium. Die Stiftung würdigt mit der Auszeichnung die gemeinsame Examensarbeit der jungen Lehrer am Ende ihres Referendariates. Sie hatten sich jeweils in einer zehnten Klasse auf unterschiedlichen Wegen dem Schicksal Göttinger Juden im Nationalsozialismus genähert – im klassischen Unterrichtsstil und mit Projektarbeit. Ihre Arbeit stellt beide didaktischen Methoden vergleichend einander gegenüber. Die Henning-von-Burgsdorff-Stiftung ist eine Stiftung zur Förderung des Geschichtsunterrichts und vergibt jährlich Preise für wegweisende Unterrichtsansätze.

Einer von drei 3. Preisen der diesjährigen Runde ging an die Lehrerin Katharina Runkel von der Geschwister-Scholl-Gesamtschule (KGS) in Göttingen. Die Juroren würdigten damit ihr Projekt „mittendrin – ausgegrenzt“ mit Schülern. Auch dabei ging es um Ausgrenzung jüdischer Mitbürger in Göttingen während der NS-Zeit.