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Göttingen Schlafen wie in Skandinavien
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15:32 20.06.2018
Zimmer 402 Im Hotel Freigeist. Quelle: Christoph Mischke
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Göttingen

Das Hotel hat 118 Zimmer, darunter zwei Suiten. Rund 24 Quadratmeter Fläche haben die Standard-Zimmer. Der Stil des Hotels, skandinavisch und mit Liebe zum Detail, zieht sich durch das gesamte Haus. Noch steht nicht alles an seinem Fleck, noch hängt nicht jede Lampe, noch steht nicht jedes Tischlein. Inhaber Carl Graf von Hardenberg schleppte am Dienstag hier einen Karton nach rechts, dort eine Kiste nach links. Auch der Geschäftsführer der Hotelfirma Freigeist&Friends, Georg Rosentreter, hat jedes Detail im Blick und die meisten Designs mit ausgewählt.

Hotel Freigeist am Groner Tor

„Member of Design Hotels“

Schon vor der Eröffnung ist das Freigeist am Groner Tor in die Gruppe „A Member of Design HotelsTM“ aufgenommen worden. „Durch die Aufnahme in dieses Portfolio handverlesener Hotels werden wir auch bei internationalen Designliebhabern bekannt werden”, meint Freigeist-Sprecherin Ina ten Doornkaat. Entworfen wurde das Gebäude-Ensemble von den Architekten Ahrens&Grabenhorst. Grauer Klinker und die großen, bodentiefen Fenster dominieren die Außenfassade.

Kräuter und Kühlschrank

Hell sind auch die Zimmer, die Fenster reichen bis zum Boden und man kann sie öffnen – was nicht in jedem Großstadt-Hotel selbstverständlich ist. Zimmer gibt es mit Blick auf die Stadt und mit Blick in den Hof. Das Hotel steht an einer zentralen Kreuzung und nahe an der Bahnstrecke. Die Schallschutzfenster sperren – wenn sie geschlossen sind – Außengeräusche konsequent aus. Bei geöffnetem Fenster lernen Gäste, die mit Fenster zum Hof wohnen, dass nachts etliche Güterzüge durch Göttingen rollen. Das Konzept „Herbarium”, so heißt die Bar im Erdgeschoss, setzt sich auch im Bad fort. Skandinavische Naturkosmetik mit würzigem Kräuter-Duft steht dort für die Gäste bereit. Alles ist klar, hell, in den Zimmern finden sich Eschenholz, Kupferlampen und komfortable Boxspringbetten. In jedem Zimmer steht zudem ein Kleiderschrank in Retro-Kühlschrank-Optik, der auch eine Minibar enthält. Kein Tropfen spritzt aus der Dusche ins Bad, der Föhn ist nicht an die Wand geschraubt, die blauen Becher tragen das farblich zur Dusche passende Von-Haller-Gin-Design.

Das Essen teilen

Im Erdgeschoss des Gebäudes sind Rezeption, Bar und das Restaurant „Intuu” untergebracht. Die Küche: Japanisch und südamerikanisch. „Alle Gerichte werden im Family-Style als Sharing-Food-Konzept serviert”, erklärt Rosentreter. Küchenchef ist Alexander Zinke, der zuvor in der Schweiz, in Dubai und in Thailand tätig war. Zinkes Fleisch-, Fisch- und Gemüsevariationen werden portioniert auf Tellern serviert, jeder Gast am Tisch kann dann davon probieren.

Vor zehn Jahren erste Pläne

Seit 2008 wird in Göttingen über den Neubau des Hotel- und Sparkassengebäudes diskutiert. Weit mehr als 50 Millionen Euro haben die Sparkasse Göttingen und der Gräfliche Landsitz Hardenberg in den Neubau auf dem Gelände des ehemaligen tierärztlichen Instituts der Universität, das 2006 aufgegeben wurde, investiert. Im Oktober 2015 wurde der erste Bauantrag von der Göttinger EBR-Projektentwicklungs GmbH gestellt, der erste Spatenstich erfolgte dann im Frühjahr 2016. Genau vor einem Jahr – am 22 . Juni 2017 wurde Richtfest gefeiert. Das rund 22 Meter hohe Bauwerk hat rund 6400 Quadratmeter Nutzfläche, das gesamte Areal umfasst rund 7400 Quadratmeter. Der Gebäudekomplex wurde innerhalb von 27 Monaten fertig gestellt.

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