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Göttingen Frühjahrsputz mit 3700 Helfern
Die Region Göttingen Frühjahrsputz mit 3700 Helfern
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00:24 08.03.2018
Schulleiter Lars Rumrich (3.v.r.) und Bürgermeister Ulrich Holefleisch (l.) sammeln mit Schülern der Neuen IGS Göttingen Müll. Quelle: Heller
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Göttingen

Mit großen roten Müllsäcken durchstreifen sie weiträumig das Umfeld der Neuen IGS Göttingen – sammeln jede einfach auf den Boden geworfene Zigarette, jedes fallengelassene Taschentuch ein. Damit haben die Fünft- und Sechstklässler der Gesamtschule den Startschuss für den „Frühjahrsputz XXL 2018“ der Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) gegeben.

„Insgesamt 80 Aktionen stehen diese Woche an“, sagt Maja Heindorf von der GEB. Die Göttinger Aufräumaktion „Jetzt bekommt der Müll ’ne Abfuhr – Einfach gemeinsam!“ sei Teil der europaweiten Kampagne „Let’s Clean Up Europe“, bei der ein Zeichen gegen Vermüllung gesetzt werden solle, indem Schulen, Kindergärten, Vereine und Privatpersonen gemeinsam in ihrer Umgebung Müll einsammelten. „Stadtsauberkeit ist bei uns ein wichtiges Thema“, sagt Heindorf.

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Bürgermeister Ulrich Holefleisch räumt mit auf

Jedenfalls ist es rund um die Neue IGS herum schon wesentlich sauberer nach der Auftaktaktion der IGS-Schüler, die auch von Bürgermeister Ulrich Holefleisch begleitet wurden – der als Vertreter für Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, den Schirmherren der Aktion, vor Ort war. Etwas länger als eine Stunde durchforstet er mit den Schülern und Heindorf das Gelände. „Die Schüler waren erstaunt, dass sich hier trotz der wenigen Grünflächen so viel Müll sammelt“, sagt Heindorf. Denn in Büschen und Gesträuch am Straßenrand befinde sich häufig am meisten Müll. 15 Säcke bringen die Schüler am Ende zurück.

„Wir verteilen an alle Helfer Müllsäcke, die wir dann an einem vereinbarten Treffpunkt wieder abholen“, erzählt Heindorf über die Vorbereitungen. Auch Handschuhe bekämen die meisten zum Schutz. Neben den Müllzangen eigneten sich auch normale Grillzangen und ähnliches zum Einsammeln des Mülls. „Wir haben 3700 Anmeldungen für die Aktion“, erzählt die GEB-Mitarbeiterin weiter. Darunter seien neben Schulen, Kindergärten, Vereinen und Parteien auch etwa 20 Privathaushalte. „Da sind viele Wiederholungstäter dabei“, sagt sie, erfreut über das Engagement. Die Putz- und Aufräumwoche wird jedes Jahr veranstaltet.

Ziel: Bewusstsein schärfen, Verantwortung übernehmen

Dass die IGS-Schüler erstaunt sind über den ganzen Müll, den sie um ihre Schule und in der Umgebung finden, ist genau das Ziel. Das Bewusstsein dafür solle geschärft – und Verantwortung übernommen werden, so Heindorf.

Von Hannah Scheiwe

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