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Göttingen Radler irritiert von einseitiger Beschilderung am Göttinger Kiesssee
Die Region Göttingen Radler irritiert von einseitiger Beschilderung am Göttinger Kiesssee
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21:00 26.09.2019
Am Sandweg ist der Hinweis eindeutig: Freie Fahrt für Radler, die das Kiesseeareal überqueren wollen. Quelle: r
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Göttingen

Möhle ist Rosdorfer und bevorzugt das Rad, um in Göttingen „Erledigungen zu machen oder zum Markt“ zu fahren. Die Wege seien passabel bis bestens. Den 72-Jährigen „irritieren“ die Orientierungsmöglichkeiten. „Viele Schilder sind verdreckt oder bemoost, die müssten gereinigt werden.“

Vor einem Jahr habe er sich bei der Stadt gemeldet, „da wurde wohl was gemacht. Aber mittlerweile sind sie natürlich wieder beschmutzt.“ Das werde geändert, sagt Dominik Kimyon, Pressesprecher der Stadtverwaltung. „Zeitnah“ würden demnächst Kollegen vom Bauhof zum Putzen vor Ort sein.

Von Norden kommend haben Radler frei Fahrt

„Mich irritiert vor allem, dass die Eindeutigkeit der Beschilderung fehlt“, sagt Möhle. Am Sandweg stehe ein „Gebotsschild für Radfahrer und Fußgänger“. Auf der Südseite, im Bereich der Kinderstadt Rosdorf, sei der gleiche Hinweis zu sehen – für den sei die Gemeinde Rosdorf zuständig. Das Freizeichen für Radler gelte gut 200 Meter weit auf asphaltierter Strecke, dann biege ein unbefestigter Weg im Bereich der Süd-West-Ecke des Kieesseeareals nach rechts Richtung Gewässer ab – und nach ein paar Metern tauche ein neues Schild auf. „Das besagt: nur für Fußgänger.“

Kimyon sagt, dass sich die zuständigen Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Angelegenheit annehmen werden: „Wir prüfen das und gehen dem Hinweis nach.“

Fußgänger dürfen – und Radfahrer? Sie rollen ungebremst weiter.

Möhle war beruflich in der Südstadt beschäftigt und ist „schon immer mit dem Rad zur Arbeit gefahren“. Wie er hätten sich die anderen Radler nie durch ein fehlendes Gebotsschild zum Absteigen und Schieben genötigt gefühlt.

Da der Widerspruch im Kreis seiner Jogginggruppe, die rund um den See unterwegs ist, beim Bier danach schon mal ein Thema war, möchte Möhle die Ordnung, die des Amtes würdig sei. „Von der einen Seite aus darf ich fahren, aber von der andren nicht? Mir geht es um Eindeutigkeit.“

Trübe Ansichten: Mitarbeiter des Bauhofs wollen die Schilder im Bereich des Kiesseeareals ordentlich putzen – auf dem Bild sind Richtungshinweise an der Auffahrt von der Flüthe zum Kiessee zu sehen. Quelle: r

Von Stefan Kirchhoff

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