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Göttingen Radschnellweg von Göttingen bis Rosdorf geplant
Die Region Göttingen Radschnellweg von Göttingen bis Rosdorf geplant
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19:13 11.07.2014
Von Gerald Kräft
Quelle: Hinzmann
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Rosdorf

Eine Zählung im Mai zeigte, dass schon jetzt mehr als 900 Radfahrer den Radweg zwischen Sandweg und Ziegeleikreisel täglich nutzen. Alternative Routen scheiden aus Sicht der Planer aus. Ein Problem ist noch die Verkehrsführung am Ziegeleikreisel.

Radfahrer sollen Vorfahrt bekommen. Landkreis und Rosdorf geben jetzt eine Untersuchung durch das Ingenieurbüro SHP, Hannover, zur Optimierung der Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit in Auftrag. Eine 48-Stunden-Videoaufzeichnung und eine Verkehrssimulation sind vorgesehen. Vor zehn Jahren habe noch keiner an einen Radschnellweg gedacht, sagte Umweltdezernentin Christel Wemheuer im Kreisbauausschuss. Der Radverkehr nehme zu. „Wir haben ein Problem, das wir gerne lösen würden.“

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Die federführende Stadt Göttingen erstellte bereits einen Zuschuss-Antrag an das Land. 75 Prozent der Kosten können erstattet werden. Die Stadt rechnet mit rund 2,2 Millionen Euro Gesamtkosten und einen Eigenanteil von 275 000 Euro. Landkreis und Gemeinde Rosdorf werden sich voraussichtlich jeweils mit rund 125 000 Euro für den Rosdorfer Abschnitt beteiligen.

Der Radschnellweg, der bereits in Göttingen vom Uni-Nordcampus bis zum Kreuzbergring fertiggestellt wurde, ist Teil des Bundesprogramms „Schaufenster Elektromobilität“. Vorgesehen ist auch eine Verlängerung bis Bovenden.