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Göttingen Radunfälle mit Kindern im roten Bereich
Die Region Göttingen Radunfälle mit Kindern im roten Bereich
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19:27 17.12.2012
Von Jürgen Gückel
Niedersachsen im Kinderunfallatlas: Bundesweit sind Göttingen und Northeim Mittelfeld, im Landesvergleich gar grüner Bereich.
Niedersachsen im Kinderunfallatlas: Bundesweit sind Göttingen und Northeim Mittelfeld, im Landesvergleich gar grüner Bereich.
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Göttingen

Und Göttingen? Die südniedersächsische Stadt samt Landkreis (beide in einem Polizei-Inspektionsgebiet) liegt fast überall statistisch im Mittelfeld. 2,53 verunglückte Kinder im Alter von null bis 14 Jahren je 1000 Einwohner im Zeitraum 2006 bis 2010 bedeutet Rang 180 unter den 412 Landkreisen und Städten der Republik. Der Landkreis Northeim schneidet mit Rang 134 (2,35) noch besser ab. Die Südwestpfalz, der Rheingau-Taunus- und der Alb-Donau-Kreis glänzen mit Kennziffern von 1,50 bis 1,56. Am Ende der Tabelle steht die Stadt Neumünster mit 5,67.

Der Atlas differenziert in Kinder als Fußgänger, als Radfahrer und als Insassen im Pkw. Auch hier liegen Göttingen und Nordheim im hellgrün markierten Mittelfeld oder gar im grünen Bereich (Northeim Platz 86 bei Kindern als Fußgänger). Nur bei Kindern im Auto rangieren beide im unteren Mittelfeld (Göttingen Rang 296, Northeim 298). Möglich, dass hier die A7 als Haupturlaubsroute durch beide Kreise statistisch eine Rolle spielt.

Der Kinderunfallatlas, der die Jahre 2006 bis 2010 betrachtet, über neuere Unfallzahlen also nicht verfügt, vergleicht auch mit Zahlen von vor fünf Jahren (2001 bis 2005). Und hier liegt Göttingen nur einmal im roten Bereich: Die Zahl der Unfälle mit radfahrenden Kindern hat sich in Göttingen in den letzten fünf Jahren deutlich ungünstiger entwickelt als im Rest der Republik.