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Göttingen Namensschilder mit Wappen-Zeichnungen
Die Region Göttingen Namensschilder mit Wappen-Zeichnungen
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23:23 23.12.2016
Von Ulrich Schubert
Quelle: CH
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Göttingen

Mit der einstimmigen Entscheidung im Ratsausschuss für Personal, Gleichstellung und Inklusion folgen die Ratsfraktionen einem Vorschlag von CDU und FDP. Danach soll die Verwaltung von ihr inzwischen entworfene Namenstafeln an die Sitzungssäle im Ersten Stockwerk montieren. Bisher tragen die Räume, in denen Ausschüsse, Beiräte und Fraktionen tagen, aber auch Schulungen und kleine öffentliche Termine stattfinden, nur Nummern. Benannt werden sollen die Räume in Relation ihrer Größe zur Dauer der Partnerschaft:

  •  Raum 118 nach Cheltenham in England, Partner Göttingens seit 1951, (108,3 Quadratmeter / 35 Plätze)
  •  Raum 126 nach Torun/Thorn in Polen, Partner seit 1978, (107,9 Quadratmeter / 35 Plätze)
  •  Raum 114 nach Pau in Frankreich, Partner seit 1982,(59,2 Quadratmeter / 20 Plätze)
  •  Raum 112 nach der Lutherstadt Wittenberg, Partner seit 1988, (44,6 Quadratmeter / 20 Plätze) .

Vor der Entscheidung hatte die Verwaltung die Kosten für Namenstafeln in einer „eleganten und gleichermaßen schlicht gehaltenen“ Ausführung ermittelt: 800 Euro für Layout, 400 Euro für Druck und Rahmen. Jetzt dürfte es etwas teurer werden. Während der Diskussion schlug CDU-Ratsherr Hans Otto Arnold vor, auf den Tafeln auch das jeweilige Stadtwappen zu hinterlegen. Nach kurzer Diskussion folgte die Zustimmung, bestätigte Personaldezernent Siegfried Lieske.

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In ihrem Antrag hatten CDU und FDP argumentiert, dass Städtepartnerschaften gerade in Krisenzeiten eine besondere Bedeutung für den Zusammenhalt der Länder Europas haben. Göttingen lebe diese Partnerschaften, aber es seien immer wieder Anstöße dafür nötig. Über die kleinen Sitzungsräume hinaus gibt es noch den großen Ratssaal. us