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Göttingen Regen, Kälte, Feierabend: Die letzten Freibäder in Göttingen schließen
Die Region Göttingen Regen, Kälte, Feierabend: Die letzten Freibäder in Göttingen schließen
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19:50 11.09.2013
Von Ulrich Schubert
Sommer, Sonne, Badespaß: An guten Tagen herrscht im Freibad Brauweg Hochbetrieb. Quelle: Meder
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Göttingen

Einige Betriebe ziehen schon Bilanz – und die fällt im Vergleich zum vergangenen Jahr gut oder gar sehr gut aus. Es lässt sich nicht verleugnen: Dem verregnete Saisonende in dieser Woche ist ein schöner Sommer vorausgegangen.

Vor allem im Juli gab es viele sonnige Tage. Ihnen sei auch in den drei Göttinger Bädern eine „erfreuliche Steigerung der Besucherzahlen um etwa zwölf Prozent“ gegenüber 2012 zu verdanken, kommentiert Alexander Frey die Zahlen.

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Der Chef der städtischen Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) schränkt mit Blick auf rund 232 300 Besuchern aber auch ein, dass diese Zahl „nur gering“ über dem langjährigen Mittel mit etwa 220 000 Besuchern pro Jahr liege.

„Erhebliche Zunahme der Besucher“

Die Göttinger Zahlen im Detail: Bis Freitag werden es im Brauweg an 123 Betriebstagen in dieser Saison knapp 114 000 Gäste sein. Im vergangenen Jahr waren es an 124 Öffnungstagen nur 105 000 Besucher.

Als „auffällig“ wertet Frey eine „erhebliche Zunahme der Besucher“ im Naturerlebnisbad in Grone mit fast 59 000 Badegäste an 130 Saisontagen, fast 12 000 mehr als im Jahr davor 131 Tagen. Und das, obwohl das Wasser in dieser Einrichtung nur durch Sonneneinstrahlung erwärmt wird.

Frey vermutet, dass die naturnahe Anlage mit viel Spiel- und Freizeitmöglichkeiten immer mehr Familien und Studenten anlockt.

Sehr zufrieden mit der Saison

Eine Steigerung gab es auch im Weender Freibad. Dort hat die GöSF in diesem Jahr knapp 60 000 Besucher registriert, im vergangenen Jahr waren es etwa 54 700. Es ist mit 116 Betriebstagen zwar kürzer geöffnet und hat die Saison bereits Anfang September beendet, dafür öffnet es morgens deutlich früher als die anderen Bäder.

Im genauen Vergleich komme Weende etwa auf die gleiche Betriebsstundenzahl wie Grone, so Frey. Sehr zufrieden mit der auslaufenden Saison ist auch Schwimmmeister Detlef Haberland im Freibad Rosdorf: „Wir hatten den viertbesten Sommer seit unserer Wiedereröffnung vor zwölf Jahren.“

55 000 Gäste kamen in diesem Jahr an 128 Tagen in die Anlage. In den beiden trüben Vorjahren waren es nur 10 000 (2011) und 45 000 (2012).

Letzte Freibäder schließen

Das Göttinger Freibad am Brauweg schließt am Freitag um 20 Uhr, das Naturerlebnisbad in Grone beendet die Saison um 19 Uhr. Frühschwimmer können ihre Runden in Göttingen ab Montag, 16. September, von 6.30 Uhr bis 8 Uhr im warmen Wasser im Badeparadies an der Eiswiese drehen.

In Rosdorf dürfen die Badegäste am Freitag ab 16 Uhr noch einmal „mit Klamotten“ ins Wasser, um 18 Uhr ist Zapfenstreich. Und das Erlebnisbad am Hohen Hagen in Dransfeld schließt am Sonntagabend.

Am Sonnabend, 14. September, können Besucher aber noch einmal bis 23 Uhr schwimmen. Die Bäder in Reyershausen, Reiffenhausen und Dahlenrode sind bereits geschlossen.

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