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Göttingen „Bildungsregion Göttingen“ als Daueraufgabe
Die Region Göttingen „Bildungsregion Göttingen“ als Daueraufgabe
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00:18 02.08.2013
Von Ulrich Schubert
(Symbolbild) Quelle: Heller
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Göttingen

Voraussetzung für die geplante „Entfristung“ sei aber, dass das Kultusministerium des Landes Niedersachsen weiterhin pädagogisches Personal zur Verfügung stelle, ergänzte Reuter. Bislang habe das Land den Studienrat Holger Schwerdtfeger mit einer halben Stelle an den Regionalverband abgeordnet.

Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) habe bereits zu erkennen gegeben, dass sie die Arbeit der Bildungsregionen schätzte und sie weiterhin unterstützen wolle, so der Verband. Während ihrer Klausurtagung im Juli habe die Landesregierung beschlossen, die Bildungsregionen mit weiteren 1,9 Millionen Euro zu stärken.

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Neben Schwerdtfeger sind in der Geschäftsstelle des Regionalverbandes die Projektmanagerinnen Nina Zastrow und Andrea Reese für die Bildungsregion tätig – finanziert aus kommunalen Mitteln. Fachlich begleitet wird die Arbeit der Geschäftsstelle durch einen Bildungsausschuss, in dem die Bildungsdezernenten der Landkreise und der Stadt Göttingen sowie ein Abteilungsleiter der Landesschulbehörde in Braunschweig sitzen.

Die Bildungsregion Göttingen war 2006 durch Initiative der Landtagsabgeordneten Gabriele Andretta (SPD), Harald Noack (CDU) und Stefan Wenzel (Grüne) entstanden. Der Regionalverband richtet seitdem Bildungskonferenzen und Fachveranstaltungen aus, fördert unter der Überschrift „Schulbetrieb“ die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen, und er betreut Kindertagesstätten, die sich am Projekt „Haus der kleinen Forscher“ beteiligen.