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Göttingen Reifen beim Göttinger Pflegedienst Kimbu zerstochen
Die Region Göttingen Reifen beim Göttinger Pflegedienst Kimbu zerstochen
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17:49 10.09.2013
Von Jörn Barke
Erschüttert über die Gedankenlosigkeit der Täter: Kerstin Mollenhauer vor Kimbu-Autos. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Dabei braucht der Pflegedienst die Fahrzeuge dringend, um schwerkranke Kinder rund um Göttingen zu versorgen. Der materielle Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro ist die eine Sache, zumal Kimbu zum Überleben auf Spenden angewiesen ist.

Viel schwerer wiegt für Mollenhauer jedoch, dass die Gefahr bestand, dass die kleinen Patienten, die an schweren Krankheiten wie Krebs leiden, nicht rechtzeitig hätten versorgt werden können. Dies habe jedoch durch glückliche Umstände und viel Engagement verhindert werden können.

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Auch die Kimbu-Mitarbeiter waren in Gefahr, denn die Reifen-Einstiche waren so fein, dass sie zunächst nicht zu sehen waren und die Schäden teilweise erst auf der Fahrt bemerkt wurden.

Dreimal schlugen die Täter nachts zu, Reifen an sieben Autos wurden zerstochen. An einem Tag war auch ein Fahrzeug des benachbarten Elternhauses für das krebskranke Kind, ebenfalls an der Straße Am Papenberg gelegen, betroffen. Auch in der nahen Zimmermannstraße wurden an einem Tag Reifen zerstochen.