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Göttingen Rockbüro kritisiert Entscheidung des Asta Göttingen
Die Region Göttingen Rockbüro kritisiert Entscheidung des Asta Göttingen
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18:51 22.01.2015
Von Michael Brakemeier
Das Göttinger Exil in der Prinzenstraße bietet im Rahmen des Kultur-Semestertickets Ermäßigungen für Studenten an. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Er schließe eine wichtige Lücke im Göttinger Kulturangebot und biete mit der monatlichen Blues‘n‘Boogie Küche und dem Nachwuchsfestival Helden von heute zwei „einzigartige“ Veranstaltungsreihen.

„Warum sollen Studierende der Uni Göttingen diese Angebote nicht weiterhin kostenfrei oder mit einer Ermäßigung besuchen dürfen? Die Begründung, dass die Besucherzahlen nicht dem Anteil am Kulturticket entsprächen, tauge nicht für eine komplette Herausnahme des Exils aus dem Kulturticket“, kommentieren Sascha Pelzel, Michael Schluff und Tom Gruber vom Rockbüro.

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Schluff appelliert an die studentischen Vertretungen und Studierenden, weiterhin einen kostenlosen oder vergünstigten Eintritt zum Kulturprogamm des Exil zu ermöglichen. „Auch wünschen wir uns den Einstieg in einen Dialog mit dem zukünftigen Asta über das Selbstverständnis des Göttinger Kulturtickets“, sagt Pelzel.

Unterdessen betont Universitätssprecher Romas Bielke, dass die Finanzierung der jetzigen Öffnungszeiten der Sonntagsspaziergänge von 10 bis 16 Uhr bis Ende Dezember gesichert sind. „Wir arbeiten derzeit an einer Lösung für 2016“, sagt Bielke vor dem Hintergrund, dass die Uni-Sammlungen künftig nicht mehr Teil des Kultursemestertickets sind, aus dem die Öffnungszeiten teilfinanziert sind.