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Göttingen Rosenkreuzer und Schamanen „sehr problematisch“
Die Region Göttingen Rosenkreuzer und Schamanen „sehr problematisch“
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18:58 23.07.2009
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Nach einem Tageblatt-Bericht über ein Geistheilungsseminar der Berliner Akademie „House of Shaman“ in dem historischen Gebäude in der Roten Straße hatte die CDU-Ratsfraktion die Verwaltung nach den Vergabekriterien für den mit erheblichen Steuermitteln sanierten Bau gefragt und „klare Vergaberichtlinien“ sowie eine entsprechende Nutzungsverordnung gefordert.

Nicht nur die Akademie „House of Shaman“, sondern auch die Rosenkreuzer aus Kassel und andere Gruppen nutzten das Holbornsche Haus für Werbevorträge und Einführungsveranstaltungen, erklärt Holger Welskop, bau- und planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Beide Gruppen würden „von den Sektenbeauftragten des Landes Berlin und Hessen als sehr problematisch eingestuft“. „Wir können nicht zulassen“, begründet Welskop das Vorgehen seiner Fraktion, „dass sich hier Organisationen mit äußerst zweifelhaftem Hintergrund in einem städtischen Gebäude das Flair der Seriosität verschaffen. Es ist jedem unbenommen, sich von einem Schamanen beräuchern zu lassen, aber dann bitte an privaten Örtlichkeiten und nicht im Holbornschen Haus.“ Auf die CDU-Anfrage sagte die Stadt zu, keine weiteren Vermietungen an das „House of Shaman“ zuzulassen.

hein

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