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Göttingen Rotary Clubs pflanzen Obstbäume im Süden Göttingens
Die Region Göttingen Rotary Clubs pflanzen Obstbäume im Süden Göttingens
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17:55 12.11.2017
Schwerarbeit: Rotary-Mitglieder pflanzen Obstbäume in Geismar. Quelle: Peter Heller
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Geismar

Mitglieder der vier Göttinger Rotary-Clubs haben am Sonntag am Ortsausgang von Geismar 15 Obstbäume gepflanzt. Dabei wurden sie vom städtischen Fachdienst für Grünflächen unterstützt. Die neue Streuobstwiese ist der erste Baustein eines geplanten Grüngürtels am gesamten südlichen Stadtrand.

Mitglieder der vier Göttinger Rotary-Clubs haben am Sonntag am Ortsausgang von Geismar 15 Obstbäume gepflanzt. Dabei wurden sie vom städtischen Fachdienst für Grünflächen unterstützt. Die neue Streuobstwiese ist der erste Baustein eines geplanten Grüngürtels am gesamten südlichen Stadtrand.

„Am schwersten ist es, die Pfähle in den Boden zu rammen“, sagt Ulrike Koller, während sie ihre Arbeitshandschuhe von den Händen streift. Die Vorsitzende des Rotary-Clubs (RC) Göttingen ist eine von gut 40 Gleichgesinnten, die gut ausgestattet mit Gummistiefeln und Schaufeln an diesem Morgen nahe der Steinmetzkurve bis zu sechs Meter hohe junge Bäume heran schleppen. Vereint pflanzen sie die schlanken Gewächse mit schwerem Wurzelballen in vorgebaggerte Löcher und stützen sie mit drei kräftigen Pfählen.

Alle vier Rotary-Clubs aus der Region sind dabei: außer dem RC Göttingen auch der RC Sternwarte, RC Göttingen Süd und RC Göttingen-Münden. Hinter der Aktion stehe eine neue Kampagne des Rotary-Weltpräsidenten, erklärte Paul Hüppe vom RC Göttingen Süd. Mit Blick auf Klimawandel und Umweltschutz solle jeder Rotarier weltweit einen Baum pflanzen. Dazu wollten sich die Göttinger Clubs Rat von der Stadtverwaltung holen - und meldeten sich genau zum richtigen Zeitpunkt, bestätigte die Leiterin des Fachbereiches Stadtgrün und Umwelt, Gudrun Friedrich-Braun.

Angeregt von den Grünen im Rat will die Stadt nämlich in den kommenden Jahren die Freiflächen südlich Geismars aufwerten. Entstehen solle ein Grüngürtel mit Pflanzinseln, neuen Wegen und Erholungsflächen. Dabei sollen landwirtschaftliche Nutzung, Naturschutz und Naherholung sinnvoll in Einklang gebracht werden, ergänzte die Vorsitzende des Umweltausschusses des Rates, Sabine Morgenroth.

Das fertige Konzept dazu werde erst in der nächsten Sitzung des Fachgremiums vorgestellt - wetterbedingt mussten wir aber jetzt schon einmal die Obstbäume pflanzen, so Friedrich-Braun. Und die passten perfekt in das Gesamtkonzept. Dort, wo schon früher einmal eine alte Obstplantage stand, sollen jetzt wieder Obstbäume wachsen: robuste und für diese Region typische Sorten, die es aber nur noch selten gibt. Zwetschgenbäume wie „Wangenheims Frühe“ sind darunter, etliche Apfelsorten von „Kassler Renette“ bis „Schöner von Nordhausen“ und Kirschen wie „Büttners Rote Knorpel“.

Rotary Clubs übernehmen Handarbeit und spenden 1000 Euro

Etwa 2000 Euro investiere die Stadt in dieses Projekt, so Friedrich Braun. Mit 1000 Euro haben die Rotary-Clubs die Nettokosten für den Kauf der vorgezogenen Bäume übernommen, so Hüppe. Und die Handarbeit. „Natürlich macht das Spaß“, versicherte Koller in einer Pause mit wärmender Kaffeetasse in der Hand. „Nur der tonhaltige Boden hier ist eine Katastrophe“, verriet Wolfgang Lüttge als „angeheiratetes Mitglied“ des RC Göttingen lächelnd.

Das Grüngürtelkonzept für die südliche Feldmark bei Geismar bis zur Gemarkung Diemarden wollen Stadtverwaltung und ein beauftragtes Planungsbüro am Dienstag, 28. November im Umweltausschuss des Rates vorstellen. Zu Ort und Zeit gibt es noch keine Angaben.

Von Ulrich Schubert

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