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Göttingen Rücktritt des Kirchenvorstands gefordert
Die Region Göttingen Rücktritt des Kirchenvorstands gefordert
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18:53 19.11.2009
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Nach der Entscheidung von Pastor Daniel Konnerth, Hardegsen zu verlassen, fürchten die Unterzeichner – Gemeindeglieder und ehemalige Kirchenvorsteher – „um den Fortbestand unseres Gemeindelebens, wenn nicht auch andere notwendige Veränderungen verwirklicht werden“.

Heftige Emotionen auf allen Seiten hätten in der Gemeindeversammlung deutlich gemacht, dass kaum noch jemand auf eine rein rationale beziehungsweise rechtliche Klärung der Situation hoffe. Dem Hardegser Kirchenvorstand (KV) werfen die Absender – Brunhilde Friedebold, Christian Weber, Elke Schröder, Gerald Korengel, Kerstin Spaniel, Otto Hampe, Peter König, Susanne Janssen und Uwe Gottfriedsen – „intrigante Strukturen“ vor. Mit der Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden, bei der Pastor Konnerth scheiterte, habe der KV gegen die Kirchengemeindeordnung verstoßen, in der das Einvernehmen mit dem Pfarramt und die Bildung neuer Gottesdienstformen eingefordert werde. „Wir befürchten, dass ein neuer Pastor nicht die notwendigen Rahmenbedingungen und die Unterstützung vorfinden wird, um endlich zu einer gedeihlichen Arbeit zu kommen.“

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Der KV der Gemeinde Trögen und Üssinghausen habe frühzeitig auf den Konflikt aufmerksam gemacht. Leider habe der Hardegser KV sich dem gewünschten Dialog nicht gestellt. „Wir erwarten zum Wohle der Gemeinden daher den Rücktritt beziehungsweise die Absetzung des amtierenden KV, um nach Neuwahlen zu einem neuen Anfang zu kommen und das Verhältnis von Pfarramt und KV wieder nach evangelischem Verständnis zu gestalten.“

Die Interessengruppe erklärt sich bereit, für den KV zu kandidieren. In einem nächsten Schritt strebe sie die Bildung eines Gemeindebeirats an. „Uns ist bewusst, dass die persönlichen Veränderungen nicht die notwendige inhaltliche Auseinandersetzung ersetzen, aber ohne diese persönlichen Konsequenzen erkennen wir keine ernsthafte Bereitschaft aus dem Scheitern der Vergangenheit für die Zukunft unserer Gemeinden zu lernen“, schreibt die Gruppe abschließend an Käßmann.

Von Ute Lawrenz

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