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Göttingen Sicherheit für Elliehäuser Kirmes
Die Region Göttingen Sicherheit für Elliehäuser Kirmes
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00:17 31.12.2016
Von Michael Brakemeier
Die Kirmes soll nicht gefährdet werden.
Die Kirmes soll nicht gefährdet werden. Quelle: Heller (Archiv)
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Elliehausen

Die SPD wollte von der Verwaltung wissen, ob aus Gründen des Lärmschutzes, wie etwa im Fall des Göttinger Altstadtfestes, ein Verbot der Kirmes möglich sei. "Sollte dies der Fall sein, bitten wir die Verwaltung zu prüfen, welche Änderungen des Satzungsrechtes möglich sind, um ein Verbot zu verhindern, beziehungsweise welche Auflagen/Nebenbestimmungen in den Bebauungsplan aufgenommen werden müssen, um den Erhalt der Kirmes auf Dauer zu gewährleisten", heißt es in der Anfrage.

Der Kirmesplatz befinde sich nicht im Geltungsbereiches des neuen Bebauungsplanes, heißt es in einer Antwort der Bauverwaltung. "Der Kirmesplatz soll an diesem Standort gesichert werden." Bei der Aufstellung des Bebauungsplanes werde gutachterlich geprüft, "ob Immissionskonflikte zu erwarten sind und welche Maßnahmen getroffen werden müssen".

In Elliehausen soll nach Plänen der Stadtverwaltung in der "Mühlenbreite" Platz für 50 neue Wohnungen in Ein-, Zwei-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern entstehen. Danach soll das rund 4,5 Hektar große Neubaugebiet auf einer bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche entstehen. Außer den rund 50 vorgesehenen Wohneinheiten soll in der Mitte des Neubaugebietes ein Lebensmittelmarkt mit einer Verkaufsfläche von 850 Quadratmetern entstehen. Bereits 2013 habe ein Investor Interesse an der Errichtung eines Einzelhandelsmarkts bekundet, heißt es in Verwaltungsvorlagen. Nach dem Göttinger Einzelhandelskonzept sei Elliehausen „nicht ausreichend“ mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs versorgt. Zugleich bestehe „ein anhaltend großer Bedarf an Wohnraum".