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Göttingen Sanierung von ICE-Strecke: Das ist der Stand der Arbeiten
Die Region Göttingen Sanierung von ICE-Strecke: Das ist der Stand der Arbeiten
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00:21 02.07.2019
Die Schnellstrecke Göttingen-Hannover soll bis Weihnachten fertig saniert sein. Quelle: dpa
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Göttingen/Hannover

Drei Wochen nach dem Start liegen die aufwendigen Arbeiten zur Sanierung der ICE-Strecke Hannover-Göttingen gut im Plan. 300 bis 500 Arbeiter seien täglich an der Baustelle im Einsatz, teilte die Deutsche Bahn mit. Derzeit bewegt sich ein großer Schienenbauzug langsam von Norden Richtung Süden, um Gleise und Schwellen auszutauschen. Rund zwei Kilometer täglich bewältigt der gelbe Baustellenzug, der inzwischen südlich von Sarstedt im Einsatz ist. Wenn sämtliche Gleise verlegt sind, beginnt die Erneuerung der Oberleitung auf der Verbindung.

Göttingen-Hannover soll bis Weihnachten fertig sein

Bis kurz vor Weihnachten dauern die Arbeiten zur Sanierung der Schnellfahrstrecke, die knapp 30 Jahre nach der Inbetriebnahme grunderneuert werden muss. Währenddessen fahren die ICE-Züge zwischen Nord- und Süddeutschland sowie Berlin und Frankfurt über die alte Strecke. Die um 30 bis 45 Minuten längere Fahrtzeit ist bereits in die Fahrpläne eingearbeitet. Auch im Regionalverkehr kommt es zu Anpassungen und Ausfällen. Das Umleiten der Züge funktioniere bisher reibungslos, erklärte die Bahn.

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Sanierungen bis 2023

Die Arbeiten sind der Auftakt einer kompletten Sanierung der Schnellstrecken Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart, die in Etappen bis 2023 vorgenommen wird. Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Millionen Euro veranschlagt. Rund 140 Kilometer Gleise, 47 Weichen, 243 000 Schwellen und 405 000 Tonnen Schotter sind erforderlich. Außerdem werden neun Tunnel und acht Talbrücken saniert.

Von dpa/lel