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Göttingen Sauna-Sanierung um ein Jahr verschoben
Die Region Göttingen Sauna-Sanierung um ein Jahr verschoben
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00:20 20.04.2019
Der Außenbereich der Saunalandschaft wurde bereits vor zehn Jahren neu gestaltet. Quelle: Hinzmann
Göttingen

2,75 Millionen Euro will die Sport- und Freizeit GmbH (GöSF) in die Sanierung ihrer mittlerweile in die Jahre gekommene Saunalandschaft investieren. Der gesamte Bereich soll entkernt und neu strukturiert werden, verrät GöSF-Geschäftsführer Alexander Frey. Die Planungen laufen bereits seit Längerem. Als Bauzeit werden sechs Monate angepeilt – ein halbes Jahr, in dem weite Teile des Angebots im Saunabereich nicht genutzt werden können.

Um die Einschränkungen für die Gäste zu gering wie möglich zu halten, sollten die Arbeiten in den Sommermonaten stattfinden. Eine Zeit, in der bei normaler Witterungslage der Andrang traditionell etwas geringer ist als in der Wintersaison. Doch genau dieser kundenfreundliche Zeitplan schien jetzt in Gefahr zu geraten.

Bauantrag verzögert die Planung

Im Zuge der Planungen habe man festgestellt, dass ein Bauantrag erforderlich sein würde. Durch die Zeit, die durch die Vorbereitung und die Bearbeitung des Antrag verstrichen wäre, hätte sich der Baustart immer weiter nach hinten geschoben. „Deshalb haben wir vor sechs Wochen die Reißleine gezogen“, erklärt Frey. Statt Verzögerung setzt die GöSF auf Verschiebung. „Jetzt nehmen wir uns die Zeit, die für ein gutes Ergebnis notwendig ist.“

Und obwohl die GöSF die Sanierungspläne eigentlich nie öffentlich gemacht hatte, schienen sie sich bei den Stammkunden bereits herumgesprochen zu haben. Entsprechend groß war die Vorfreude auf die neue Sauna. Und entsprechend groß war jetzt offensichtlich auch die Enttäuschung. Einige negative Rückmeldung habe es durchaus bereits gegeben. „Ich kann die Reaktionen ja auch nachvollziehen“, so Frey.

„Saunagänger mit Leidenschaft“

Das Team der Eiswiese selbst hatte sich auch darauf eingestellt, dass es noch in diesem Jahr losgehen würde. Aber Unmut gebe es nach Freys Einschätzung auf beiden Seiten nicht. Schließlich bleibe ja der seit zwei Jahrzehnten beliebte Zustand ein weiteres Jahr erhalten. Damit das auch ohne Einschränkungen funktioniert, werden kleinere Ausbesserungen in den Betriebsferien erledigt. Außerdem sind die Rückmeldungen aus den Reihen der Kunden für den GöSF-Chef eher ein positives Zeichen. „Es zeigt doch: Unserer Gäste sind Saunagänger mit Leidenschaft.“

Als neuen Termin für den Baustart nennt Frey jetzt Mitte März 2020. Bis September soll dann saniert werden – bei laufendem Betrieb. Denn der vor zehn Jahren gestaltete Außenbereich mit den vier Saunen, der Aufgussarena, dem Badeteich und der Palmenhalle soll den Gästen durchgehend zur Verfügung stehen. Letztere wurde im vergangenen Jahr umstrukturiert.

Palmenhalle gibt bereits kleinen Vorgeschmack

„Wir haben festgestellt, dass der vorher nur schwach frequentierte Bereich jetzt gut angenommen wird“, sagt Frey. Die Halle gebe in Sachen Wertigkeit bereits einen Vorgeschmack auf das, was in der Sauna auch umgesetzt werden soll.

In den vergangenen 20 Jahren besuchten knapp zwei Millionen Gäste die Saune im Badeparadies. Grob kalkuliert ist das ein Sechstel der Gesamtbesucherzahl. Mit dem Umbau dürfte sich die Anziehungskraft noch einmal erhöhen. Freys Erwartung jedenfalls ist hoch: „Auch wenn es sich verzögert: Am Ende steht ein tolles Ergebnis.“

Von Markus Scharf

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